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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde In der Ruhe liegt die Kraft
10:09 14.01.2020
Klare Formen kennzeichnen den Zen-Stil. FOTOS: DJD/SCHÖNER WOHNEN FARBE, FOTOLIA

Abkehr von vermeintlichen Zwängen und Gewissheiten – darum geht es im Zen-Buddhismus. Es ist eine Weisheit, die aus westlicher Sicht voller Rätsel und Geheimnisse zu sein scheint. „Je mehr du den Weg zu finden versuchst, desto mehr entfernst du dich von ihm“, sagt ein Meister in einer Erzählung zu seinem Schüler. Insofern bemüht sich die Zen-Meditation darum, das absichtsvolle Suchen einzustellen und sich zu versenken. Zen hat dabei großen Einfluss auf das Denken außerhalb des buddhistischen Kulturkreises genommen und mit seiner Betonung des Einfachen und Klaren auch westliche Gartengestaltung, Architektur und Innendesign beeinflusst.

Bei Zen-Gärten stehen Stein- und Kiesflächen im Zentrum. In der Wohnung äußert sich der Zen-Stil darin, die Räume von allem Überflüssigen zu befreien und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Der Modedesigner Calvin Klein etwa hat sich in Florida eine Villa im Zen-Stil geschaffen, die in ihrer minimalistischen Einrichtung fast spartanisch wirkt. Aber auch für Normalsterbliche kann eine Einrichtung im Zen-Stil helfen, Gelassenheit zu finden und zur Ruhe zu kommen.
  

Auch bei den Möbeln heißt es: Weniger ist mehr. Klare Formen, funktionales und komfortables Design stehen im Vordergrund. Schrille Farben oder starke Kontraste sind dagegen fehl am Platz. Deko-Elemente werden sparsam und gezielt eingesetzt. Gewünscht wird eine ruhige und harmonische Grundstimmung. Dazu tragen auch die Farben bei, von den Wänden bis zu den Bodenbelägen oder Heimtextilien.

Farben bringen Emotionen zum Ausdruck und können ebenso gut auch die eigene Stimmung beeinflussen. Ein mildes Grau wie das der Farbe Zen von Schöner Wohnen Farbe etwa folgt dem Wunsch nach Harmonie und Ausgeglichenheit. Unaufgeregtes Grau ist außerdem ein echter Kombinationskünstler, der zu vielen anderen Farben und Einrichtungsgegenständen passt und sich kreativ ganz nach eigenem Geschmack kombinieren lässt. Weitere Farben, die gut zum Zen-Stil passen, sind Weiß und Beige. Wichtig ist es auch, bei der Raumgestaltung eine Harmonie zwischen den gewählten Farbtönen zu erzielen, indem Böden und Wände aufeinander abgestimmt sind. net
  


Wenn es um den Kauf von Wohnimmobilien geht, werden in Deutschland sehr unterschiedliche Quadratmeterpreise verlangt. Der Landkreis Dahme-Spreewald liegt dabei bundesweit im Mittelfeld, wie es aus einer Aufstellung des Immobiliendienstleisters McMakler hervorgeht, in der die durchschnittlichen Marktpreise im ersten Halbjahr 2019 erfasst wurden. Am höchsten ist der Wert in München mit 7558 Euro, am niedrigsten im Kyffhäuserkreis in Thüringen mit 590 Euro. 

Im Land Brandenburg werden in Potsdam mit durchschnittlich 3824 Euro pro Quadratmeter die höchsten Kaufpreise verlangt. Im Ranking folgen die Landkreise Potsdam-Mittelmark (2984 Euro), Havelland (2641 Euro) und Dahme-Spreewald (2599 Euro). Am preisgünstigsten sind im Land Brandenburg Immobilien in den Landkreisen Elbe-Elster (779 Euro pro Quadratmeter) und Prignitz (831 Euro). Die stärksten Zuwächse bei den Quadratmeterpreisen im Vergleich zum Vorjahr wurden in Frankfurt (Oder) mit 13,52 Prozent erzielt, gefolgt von Dahme- Spreewald mit 13,3 Prozent. Am geringsten war der Anstieg in Oberspreewald-Lausitz (plus 0,31 Prozent).


Ab 1. Januar gibt es neue Regeln bei Förderungen und Fristen, die Hauseigentümer und Bauherren kennen sollten. Schwäbisch Hall-Experte Ralf Oberländer nennt einige Punkte.

■ Steuervergünstigung: Wer als Hauseigentümer das Klima schont, wird belohnt: Maßnahmen für eine bessere Energieeffizienz und das Heizen mit erneuerbaren Energien werden auch steuerlich gefördert. Davon profitiert, wer etwa die alte Heizung austauscht, neue Fenster einbaut oder Dach, Keller und Außenwände dämmt. Auch Kosten für Energieberater sind künftig anrechenbar. Die Voraussetzungen: Es handelt sich um eine mindestens zehn Jahre alte, selbst genutzte Immobilie. 

■ Abwrackprämie: Wer seine alte Ölheizung durch ein klimaschonendes Modell ersetzt, etwa eine Luft-Wärmepumpe oder eine Holz-Pelletheizung, erhält eine Förderung vom Bund. Derzeit laufen in Deutschland rund 5,6 Millionen Heizanlagen mit Öl, das ist jede vierte Heizung. Die Anschaffung einer Heizanlage, die erneuerbare Energieformen nutzt, zahlt sich nicht nur wegen der sogenannten Abwrackprämie aus: Ab 2021 muss der CO2-Ausstoß fossiler Brennstoffe über Zertifikate kompensiert werden. Der Preis pro Tonne CO2 soll bei 25 Euro liegen und weiter ansteigen. Er wird auf den Öl- und Gaspreis umgelegt.

■ Baukindergeld: Das Baukindergeld fördert Familien, die selbst in ihre erste eigene Immobilie einziehen: Förderberechtigte Eltern können von der KfW-Bank über zehn Jahre verteilt insgesamt 12 000 Euro pro Kind für den Erwerb von Wohneigentum erhalten. Wer den Zuschuss erhalten will, muss den Kaufvertrag bis Ende 2020 unterzeichnet haben.

■ Austauschpflicht: Öfen mit Baujahr 1994 und älter müssen laut Bundesimmissionsschutzverordnung bis Ende 2020 stillgelegt oder nachgerüstet werden. Hintergrund ist die Feinstaubbelastung. net
   

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