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09:40 28.12.2020
Butler James und Miss Sophie hatten 2019 ihren vorerst letzten Aufritt in Wittstock. FOTO: CHRISTIAN BARK

Wittstock. Der Jahreswechsel in Wittstock und Umgebung wird 2020 wegen der Corona-Pandemie weit weniger bunt und fröhlich verlaufen als in den zurückliegenden Jahren. Es fallen traditionelle Veranstaltungen an Silvester und Neujahr aus.

So war die Aufführung des Silvestersketches „Dinner for One“ in den vergangenen 20 Jahren in Wittstock immer ein beliebtes Kulturformat gewesen. In diesem Jahr hätten die beiden Schauspieler, Jörg Kleinau als Miss Sophie und Joachim Kaps als ihr Butler James, ihren 20. Auftritt in der Dossestadt gehabt.
 

Eine Wiederholung im kommenden Jahr wird es nach Auskunft des Wittstocker Kulturamts nicht geben. „Es ist an der Zeit für neue Formate“, sagte Kulturamtsleiterin Georgia Arndt. Was nicht heißt, dass alle Traditionen verworfen werden sollen.
 

Das Familienfeuerwerk, das seit 2005 jedes Jahr tausende Zuschauer begeistert, soll der Stadt erhalten bleiben. 2018 hatte es erstmals am Dosseteich statt auf dem Amtshof stattgefunden. An diesem Ort soll es, wenn die Corona-Lage es zulässt, 2021 wieder in den Himmel steigen. 2020 muss das Feuerwerk ausfallen, da im Lockdown keine großen Ansammlungen von Menschen erlaubt sind. Ausfallen muss auch der Neujahrsspaziergang am 1. Januar. Dabei hatten Wittstocker Stadtführer die Teilnehmer immer auf thematisch verschiedene Touren durch die Stadt mitgenommen. Für 2022 ist aber wieder ein Spaziergang geplant.
 

Die Corona-Pandemie hat zum Ende des Jahres 2020 viele Kulturveranstaltungen in Wittstock verhindert. Immerhin konnte einiges mit viel Kreativität abgewandelt werden. Etwa der Weihnachtsmarkt, der war zum „Licht im Advent“ geworden. Nicht etwa mit klassischen Buden und Karussells, dafür aber mit kleinen Aktionen und verlängerten Öffnungszeiten der Einzelhändler.

„Trotz der Krise haben wir in diesem Jahr in Wittstock doch vieles möglich gemacht“, sagte Georgia Arndt. Dabei erinnert sie etwa an die Fête de la Musique am 21 Juni. Wittstock sei eine von sechs Städten in Brandenburg gewesen, die diese durchgeführt habe. Andere hatten sie wegen Corona abgesagt. Für 2021 sei sie wieder geplant. Von Christian Bark

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