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Home Sonderthemen Fläming Windsichere Beschattung
06:22 04.06.2019
Fallarmmarkisen halten die Sonne fern, lassen aber noch Licht in den Raum. FOTOS: DJD/KLAIBER, FOTOLIA

Von Ulrich Nettelstroth 

Sonne satt gehört zum Sommer dazu. Doch bewegt sich das Thermometer beständig um die 30 Grad, wird es einem schnell zu heiß – nicht nur im Freien, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Ist die Hitze erst einmal ins Innere des Gebäudes gelangt, lässt sich die Raumtemperatur nur schwer wieder senken. Stoßlüften in den kühlen Morgenstunden oder nachts sorgt zwar für etwas Abkühlung, doch sinnvoller ist es, die Hitze erst gar nicht ins Haus zu lassen.

Neben einer guten Dämmung gelingt dies vor allem mit einem außenliegenden Sonnenschutz, etwa einer Markise. Einzelne Modelle fahren sich sogar selbst bei Sonnenschein aus und bei einem plötzlich aufkommenden Regenguss oder stärkerem Wind auch wieder automatisch ein. So ist der Sonnenschutz auch dann nicht in Gefahr, wenn niemand zu Hause ist.

Gute Sonnenwächter für Fenster sind die sogenannten Fallarm- sowie Senkrecht-Fassadenmarkisen. Sie halten die Sonne fern, ohne die Räume komplett abzudunkeln und zaubern ein schönes Licht. Die Senkrechtmarkise kann direkt an die Fassade oder in die Fensterlaibung montiert werden. Eine seitliche Führung des Tuchs in Schienen nach dem Reißverschlusssystem macht die textile Bespannung windsicher. Wählt man für die Fassaden- und Terrassenmarkisen das gleiche Tuchdesign, erscheint das Gesamtbild der Hausfassade sehr harmonisch. Wegen ihrer soliden Konstruktionsart mit zwei stabilen Pfosten am vorderen Ende sind Pergolamarkisen ein idealer Sonnenschutz für große Flächen und können auch bei kräftigem Wind noch offen bleiben.

Ein wirksamer Sonnenschutz, ausreichende Belüftung und der Verzicht auf überflüssige Wärmequellen können dabei helfen, das Haus an heißen Tagen kühl zu halten. Sinnvoll ist es außerdem, Elektrogeräte wie Computer, Fernseher oder Spülmaschine nur dann anzumachen, wenn sie wirklich gebraucht werden, denn sie produzieren nebenbei Wärme. Eine Klimaanlage hält die Räume zwar kühl, frisst aber auch viel Strom und sorgt daher nicht nur in der Anschaffung für hohe Kosten. Zudem entziehen Klimaanlagen der Raumluft Feuchtigkeit – die trockene Luft kann die Schleimhäute angreifen. Ein guter außenliegender Sonnenschutz, etwa in Form von Markisen, ist daher sinnvoller.


Die Verbraucherzentrale Brandenburg rät, vor der Fahrt in den Urlaub alle elektrischen Geräte, die nicht laufen müssen, auszuschalten. „Da einige Geräte – insbesondere ältere Modelle – auch ohne sichtbares Zeichen Strom verbrauchen, empfehlen wir Verbrauchern, den Stecker komplett zu ziehen“, erklärt Energieexpertin Marlies Hopf. Für diejenigen, die Steckdosenleisten mit Schaltern benutzen, ist das Ausschalten besonders bequem. Oft lohne es sich auch, den Kühlschrank abzutauen und den Warmwasserbereiter abzuschalten.

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