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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Widerstandsfähig und schön
08:26 05.05.2020
Pflasterklinker sind ein formschöner und nahezu unverwüstlicher Bodenbelag für die Terrasse. FOTO: DJD/GIMA VENTURA/SHUTTERSTOCK

Gleit- und rutschfest, resistent gegen Hitze, Kälte und UV-Licht: Pflasterklinker gelten als ein hervorragender Bodenbelag für alle Arten von Plätzen und Wegen. Die gebrannten Backsteine, die sich auch an der Hausfassade gut machen, weisen einen hohen Widerstand gegen Säure, Laugen und Öle auf und lassen sich daher auch auf stärker belasteten Einfahrten, Höfen oder Straßen verwenden.

Klinker sind nah verwandt mit Tonziegeln, es handelt sich allerdings nicht um dasselbe Material. Vereinfacht kann man sagen, dass Klinker Ziegel sind, die bei besonders hohen Temperaturen gebrannt wurden und deshalb besonders hart werden. Gibt man tonhaltigen Lehm bei Temperaturen unter 1200 Grad in den Ofen, dann entstehen normale Ziegel. Ab 1200 Grad aber beginnt die sogenannte Sinterung, das heißt, die Rohstoffmasse wird zunehmend dichter, vorhandene Luftporen schließen sich. Das Ergebnis sind sehr feste Steine, die einen hellen Klang erzeugen, wenn man sie aneinander schlägt. Daher haben sie auch ihren Namen: Klinker.

Langlebige Pflasterklinker aus natürlichen Rohstoffen gehören zudem zu den sogenannten sickerfähigen Bodenbelägen: Regen- und Oberflächenwasser kann auf den gepflasterten Flächen ausreichend versickern, der Flächenversiegelung wird entgegengewirkt. Mit den unterschiedlichsten Farben und Formen lassen sich fast alle Gestaltungsideen umsetzen.

Alternativ können auch Bodenbeläge aus Naturstein oder Beton verwendet werden. Naturstein zeichnet sich durch lange Haltbarkeit, Vielgestaltigkeit und Eleganz aus, allerdings in der Regel auch durch einen höheren Preis. Erheblich günstiger und ebenfalls stark belastbar sind Betonpflaster, die es im Fachhandel als Formsteine in unterschiedlichen Designs gibt. Für die Herstellung können lokal verfügbare Rohstoffe verwendet werden, um die Umwelt zu schonen. net

Energie sparen im Homeoffice

Die Zeit im Homeoffice muss nicht automatisch bedeuten, dass die eigenen Ausgaben für Strom und Heizung steigen. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie die Energiekosten in Grenzen gehalten werden. So kommen LED-Lampen nur auf ein Fünftel oder ein Sechstel des Stromverbrauchs von Glüh- und Halogenlampen. Die Raumtemperatur lässt sich auf den eigenen Bedarf einstellen. Besonders komfortabel gelingt das bei einem elektronischen Heizkörperthermostat. Ansonsten gilt: Zimmertüren zu weniger oder gar nicht beheizten Räumen sollten geschlossen bleiben. Statt auf dem Herd wird Wasser am besten im Wasserkocher erhitzt. Nur ein Induktionsherd kann das genauso effizient. Es sollte nur die benötigte Menge Wasser erhitzt werden statt den Kocher komplett zu füllen.

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