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Home Sonderthemen Kyritz Turbulenter Tummelplatz
22:04 14.07.2020
Ein geräumiges Bad verhindert Streit.. fotos: kermi / akz-o, fotolia

In einer Familie geht es morgens oft hoch her. Die Eltern müssen zur Arbeit, die Kinder in die Schule oder den Kindergarten. Aus dem Haus müssen alle fast zur gleichen Zeit. Zum Nadelöhr wird da in vielen Fällen das Badezimmer. Der Familienalltag stellt deshalb besondere Anforderungen an die heimischen Sanitärräume. Ein Familienbad sollte am besten groß und geräumig sein, damit mehrere Personen es gleichzeitig benutzen können, ohne sich dabei allzu sehr in die Quere zu kommen. Besonders wichtig ist deshalb eine clevere Raumaufteilung. 

Darauf zu achten ist darüber hinaus, dass die Sanitäreinrichtung von möglichst allen Familienmitgliedern bequem genutzt werden kann. So sollte die Duschkabine beispielsweise über eine Tür verfügen, die sich leicht auch von den Kindern bedienen lässt. Auch die Höhenverstellung des Duschkopfs muss für die Kleinen leicht zu erreichen sein. Seitenwände in Sandstrahloptik sorgen für Sichtschutz und Intimsphäre. Durch eine bodenebene Gestaltung der Dusche gibt es keine Stolperfallen. Auch das ist wichtig, wenn es im Bad manchmal hektisch zugeht. Da Kinder immer in Bewegung sind, sollte gerade im Familienbad auf rutschfeste Bodenbeläge geachtet werden, etwa Antirutschfliesen. Auch Badematten oder Teppiche sollten mit einem Gleitschutz ausgestattet sein.

Es empfiehlt sich, im Familienbad Komfortelemente einzubauen, die zusätzliche Sicherheit bieten. Das sind etwa Haltegriffe an Dusche und Badewanne oder ein WC-Deckel mit Soft-Close-Automatik. Armaturen mit Verbrühschutz verhindern, dass Kinderhände mit zu heißem Wasser in Berührung kommen.

Hilfreich ist es, den Kindern eigene Bereiche im Badezimmer zuzuweisen, in denen sie ausschließlich ihre Sachen finden, etwa ein Körbchen, ein Regalfach oder eine Schublade für die eigenen Duschutensilien. Das sorgt für Ordnung und erleichtert das Miteinander. Die Handtücher sollten an Haken aufgehängt werden. Damit kommen Kinder erfahrungsgemäß besser zurecht als mit Handtuchhaltern. Und ganz wichtig: Für schmutzige Wäsche sollten großzügige Wäschekörbe bereitstehen, am besten gleich nach Waschtemperatur sortiert. Kinder können so schon früh lernen, ihre getragenen Kleidungsstücke selbst in den entsprechenden Korb zu werfen, so dass die Eltern ihnen weniger hinterherräumen müssen.

Je nach Alter der Kinder können auch WC-Sitze mit Aufstiegstreppe, kleine Hocker und Stühlchen hilfreich sein, damit die Kleinen an die Sanitärmöbel herankommen. Nach dem nächsten Wachstumsschub werden die Hilfsmittel dann wieder ausgemustert. Von Ulrich Nettelstroth


Badmöbel müssen robust sein

Im Bad ist es mal feucht und warm, mal trocken und kalt. Das verträgt nicht jeder Schrank und jedes Regal gut. Verbraucher sollten deshalb im Badezimmer nur Möbel verwenden, die für den Einsatz dort vorgesehen sind, rät die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Sonst könne es zu Wasser- und Quellschäden kommen oder Schimmelpilze könnten wachsen. Für Badezimmer kommen den Experten zufolge unterschiedliche Materialien infrage. Neben der Kennzeichnung als Badezimmer-Möbel können Käufer sich an Qualitätssiegeln orientieren. Dennoch müssen Bewohner ihre Einrichtung richtig behandeln. Badezimmermöbel sollten sie vollständig trocken wischen, um Flecken und Schäden zu vermeiden, so die Experten. Nasse Handtücher seien zudem aufzuhängen, statt sie längere Zeit auf Möbeln abzulegen. Außerdem empfiehlt es sich, nach dem Duschen oder Baden das Fenster rund zehn Minuten lang ganz zu öffnen, damit feuchte Luft entweichen kann.
   

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