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07:40 15.07.2021
Ein Außenrollo ist ein wirksamer Sonnenschutz. fotos: epr/schlotterer, fotolia

Im Sommer genießen wir die Wärme genauso wie die lange Tageshelligkeit. Beides sind Wohlfühlfaktoren, die auch zur Gesundheit beitragen. Ausflüge ins Grüne, Schwimmbad, Grillen oder Lagerfeuer – alle diese Aktivitäten finden vor allem in den Sommermonaten statt. In den Wohnräumen und vor allem im Schlafzimmer aber sollten die Temperaturen nicht zu stark ansteigen. Und hier ist auch die Möglichkeit einer Verdunklung oft erwünscht.

Besonders gut geeignet dafür sind außen angebrachte Verdunklungssysteme wie Rollläden. Sie lassen die Wärme gar nicht erst ins Haus hinein und bieten darüber hinaus einen gewissen Schutz gegen Einbrecher. Auch im Winter machen sie sich bezahlt, denn geschlossene Rollläden vermindern den Wärmeverlust durch Fenster und Fenstertüren um bis zu 46 Prozent. Außerdem wird Lärm, vor allem Verkehrslärm, wirksam abgehalten.

Innen liegende Verdunklungssysteme halten zwar auch das Licht ab, sind im Hinblick auf Wärme- und Schallschutz aber deutlich weniger wirksam. Mieter allerdings können Rollläden nur mit Einverständnis des Vermieters anbringen, denn es handelt sich dabei um einen Eingriff in die Bausubstanz. Das gilt auch für die meisten Vorbaurollläden. Bei denen ist der Rollladenkasten zwar außen auf Schienen angebracht, aber in der Hauswand verankert. Ohne Anfrage beim Hauseigentümer dürfen dagegen Außenrollos angebracht werden, die ohne Schrauben allein mit einer Klemmvorrichtung am Fenster angebracht werden. Ein solches Rollo, wie es beispielsweise der Sonnenschutz-Spezialist Schlotterer entwickelt hat, kann einfach per Handgriff heruntergefahren und fixiert werden. Es lässt sich auch problemlos mit einem Insektenschutzrahmen kombinieren. Ulrich Nettelstroth


Kühlung geht auch ohne Klimaanlage

Bei Hitze wächst die Versuchung, ein günstiges, mobiles Klimagerät zu kaufen. Gerade bei einfachen Geräten kostet der Betrieb jedoch schnell mehr als die Anschaffung. „Wer gesundheitlich nicht auf Klimatisierung angewiesen ist, sollte stattdessen auf Schatten setzen und allenfalls einen Ventilator einsetzen. Der verbraucht deutlich weniger Strom“, erklärt Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Um ein Aufheizen der Wohnung zu verhindern, empfiehlt die Verbraucherzentrale außenliegenden Sonnenschutz, außerdem eine gute Dämmung der Wände. Für Dämmmaßnahmen könne man auf Kredite und Zuschüsse etwa durch die Förderbank KfW zurückgreifen, so Jahn. Hitzeschutz funktioniere auch auf biologische Art mit Fassaden- und Dachbegrünung. Bei Fragen rund um das Thema Hitzeschutz, Dämmung oder anderen Energiesparfragen können Verbraucher Unterstützung durch die Energieberatung der Verbraucherzentrale erhalten.

    

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