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Home Sonderthemen Fläming Sicher mit dem E-Bike unterwegs
21:09 21.07.2020
Mit E-Bikes werden hohe Geschwindigkeiten erreicht, daher ist besondere Vorsicht geboten. FOTO: DJD-MK/AUDIBENE/SHUTTERSTOCK

Die E-Bike-Branche verzeichnet dynamische Umsatzsteigerungen. So wurden in Deutschland laut dem Zweirad-Industrie-Verband ZIV im letzten Jahr 1,36 Millionen E-Bikes verkauft. Das ist ein Zuwachs von rund 39 Prozent. Grund für den Hype ist laut Experten der Wunsch der Käufer nach zeitgemäßer Mobilität. Allerdings sollten Nutzer die Gefahren nicht unterschätzen. Denn mit einem E-Bike kann man ohne große Mühe sehr schnell werden. Da ist es wichtig, dass die körperlichen Voraussetzungen stimmen. Hörakustiker Peter Niessen von Audibene weiß: „Spätestens ab 50 nimmt die Hörfähigkeit ab. Das geschieht meist schleichend und wird anfangs gar nicht ernst genommen. E-Biker sind aber durch die Geschwindigkeiten, die sie selbst erreichen können, und durch die Dichte des Straßenverkehrs besonders gefährdet.“ Deshalb wird allen E-Bikern ab 50 Jahren zum Hörtest geraten. djd/cb

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Alternative Antriebe gefragt

Starkes Marktwachstum für Elektroautos im ersten Halbjahr

Kürzlich veröffentlichte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) neue Zahlen der Neuzulassungen bei Personenkraftwagen und zog die Halbjahresbilanz 2020. Die Neuzulassungszahlen sinken von Januar bis Juni 2020 im Vergleich zu 2019 um 34,5 Prozent. Die Corona-Krise hat dabei einen starken Einfluss, was den Rückgang an Neuzulassungen und den Anstieg bei alternativen Antrieben angeht. Gewinner sind demnach im ersten Halbjahr die Neuzulassungen mit alternativen Antrieben. Im ersten Halbjahr können reine Elektromobile einen Zuwachs von 43 Prozent verzeichnen sowie Hybride von 55 Prozent. Werden nur die sich auch durch den Verbrennungsmotor aufladenden Plug-in-Hybride betrachtet, liegt der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar bei 200 Prozent. Mit der steigenden Zahl an Elektromobilen rücken die Ladeinfrastruktur und damit verbundene Ladekosten stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Top 3-Elektromobile im ersten Halbjahr 2020 sind der VW e-Golf, Renault ZOE und das Tesla Model 3. Wobei der VW e-Golf laut KBA im ersten Halbjahr 2020 die höchsten Verkaufszahlen aufweist.

Der Bonner Markt- und Wirtschaftsforscher EUPD Research zeigt in der Vergleichsstudie mobiler Ladetarife erhebliche Preisunterschiede zwischen den Ladetarifen unter anderem für den VW e-Golf. Die Tarife unterscheiden sich vor allem in den sich oft auch an den Standzeiten orientierenden Ladepreisen, dem Zugang zu Ladesäulen und den Bezahlwegen. Elektromobilisten müssen sich vor der Tarifwahl mit dem Ladeangebot auseinandersetzen. Die Variation der Ladekosten hängt stark von den technischen Gegebenheiten des e-Golfs ab. Die geringe AC- und DC-Ladeleistung (Wechseloder Gleichstrom) führt dazu, dass bei manchen Tarifen zusätzliche Standkosten entstehen und die Ladekosten in die Höhe treiben, sodass es sich lohnt, die Tarife zu vergleichen. Aktuell muss beim e-Golf mit im Schnitt 35 Cent pro Kilowattstunde gerechnet werden. Die Ladekosten können im teuersten Tarif auch bei über einem Euro liegen. Jahreskosten liegen bei dem Modell um die 700 Euro, wobei teure Tarife dazu führen, dass sie sich auf bis zu 2500 Euro erhöhen können. Fazit: Unterwegs laden wird wichtiger, ist aber durch die Tarifdifferenzen kompliziert. cbr
 

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