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Home Sonderthemen Rathenow Auf der Jagd nach dem goldenen Ei
12:43 20.04.2019
Zum Saisonstart an Ostern treffen im Optikpark Biber auf den Osterhasen. FOTO: OPTIKPARK RATHENOW/JÜRGEN OHLWEIN

Von Natalie Preißler 

Rathenow. Unterhaltung und Musik gibt es beim Saisonstart im Optikpark Rathenow. Aber auch österlich geht es zu. Dafür haben die Organisatoren am Osterwochenende gesorgt. Bunt wird es an beiden Feiertagen in zweierlei Hinsicht. Zum einen gibt es jeweils ab 14 Uhr einen Frühlingsmarkt, wo sich Besucher mit frischem Grün und Farbtupfern für Balkon und Garten eindecken können, zum anderen erwartet vor allem die jungen Gäste ein farbenfrohes Osterprogramm.

Dazu gehören Osterbastelaktionen und Überraschungen, die im Park gefunden werden wollen. Spannend wird es bei der Jagd nach dem goldenen Ei, welches um 15, 16 und 17 Uhr versteckt wird und für Finder eine Überraschung bereithält. Die Erwachsenen können sich eine Auszeit gönnen, das Blütenpanorama genießen oder der Bühnenmusik lauschen. Start ist Ostersonntag um 13 Uhr und Ostermontag bereits um 10 Uhr.


Rathenow. In einer aktuellen Stichprobe hat die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) die Preise verschiedener Schoko-Osterhasen verglichen. Der Marktcheck zeigt: Kleinere Osterhasen sind oft teurer. Konsumenten können nur durch den Vergleich des Grundpreises vergleichen und Geld sparen.

Bei einer Stichprobe in Brandenburger Supermärkten checkten die Lebensmittelexperten der VZB die Preise der Saisonware anhand der Grundpreise pro 100 Gramm. Im Test: 15 Schokohasen mit einem Gewicht von 40 bis 200 Gramm. Das Ergebnis zeigt enorme Preisunterschiede. Die getesteten Schoko-Osterhasen kosteten zwischen 0,65 und 3,58 Euro pro 100 Gramm.

Den Testern fiel insbesondere auf, dass man das Gewicht der kleineren Hasen nicht auf den ersten Blick ausmachen kann. Sie sehen scheinbar gleich aus, sind aber bei näherem Hinschauen mit 40, 50, 55 oder 60 Gramm unterschiedlich schwer. „Die teils deutlichen Preisunterschiede können Verbraucher so erst beim Vergleich der Grundpreise erkennen“, sagt Veronika Wrobel, Lebensmittelexpertin bei der VZB. Weiterer Faktor für den Preis: Markenware ist deutlich teurer als die Eigenmarken der Händler.

Nicht zuletzt entdeckten die Testerinnen, dass sich im Osterhasen-Regal häufig auch andere saisonale Schokotiere finden. „Diese ausgefallenen Figuren haben ihren Preis“, so Wrobel. Ein Schoko-Eichhörnchen kostete mit 3,76 Euro pro 100 Gramm etwa mehr als der teuerste Hase im Test.


Ostereiertrudeln hat im Havelland vor allem in Rhinow und Milow Tradition. FOTO: PIXABAY
Ostereiertrudeln hat im Havelland vor allem in Rhinow und Milow Tradition. FOTO: PIXABAY

Westhavelland. Ostern zu begehen heißt für viele nicht nur die freien Tage genießen, sondern auch, Traditionen zu pflegen. Dazu gehört unter anderem mit Osterfeuern die bösen Geister des Winters zu vertreiben oder bunte Eier den Berg herunter trudeln zu lassen. Eine kleine Übersicht zeigt, wo und was zum Osterfest in Rathenow und Region angeboten wird:

Osterfeuer am 20. April:
Rathenow
16 Uhr: Gartenkolonie Sonnental, Havelweg
18 Uhr: Semlin, Seeblick 39/40
Premnitz
18 Uhr: OT Mögelin, Kirchplatz
Amt Nennhausen
18 Uhr: Kotzen, Sportplatz
und
Nennhausen,
Hauptstraße-Feuerwehr Nennhausen, OT Damme, Waldweg
Amtsbereich Rhinow
17.30 Uhr: Hohennauen, Sportplatz
19 Uhr: Strodehne, Sandberg

Osterfeuer am 21. April:
Amt Nennhausen
14 Uhr: Stechow

Ostereiertrudeln am Ostersonntag:
14.30 Uhr: Rhinow, in den Rhinower Bergen
18 Uhr: Milow, am Milower Berg mit Musik und Imbiss np


Auch die Zubereitung entscheidet über den Cholesterin-Gehalt. FOTO:FRANZISKA GABBERT/DPA
Auch die Zubereitung entscheidet über den Cholesterin-Gehalt. FOTO:FRANZISKA GABBERT/DPA

Rathenow. Gekocht, gebraten, gebacken: In allen Varianten werden Eier tagtäglich mit Genuss verspeist. Und zu Ostern haben sie Hochkonjunktur. Dabei eilt ihnen alles andere als ein guter Ruf voraus - für viele ist das Ei eine gefährliche Cholesterinbombe und verantwortlich für Herz-Kreislauf- Erkrankungen aller Art. Doch das stimmt nur teilweise.

Denn ein Hühnerei enthält tatsächlich viel Cholesterin – 400 Milligramm im Schnitt. Aber längst nicht alles davon bleibt im Körper. „Lediglich ein Drittel des Cholesterins, das sich in Blutgefäßen ablagert, kommt aus der Nahrung“, sagt Berthold Koletzko. Ernährungsmediziner eines Kinderspitals. Die restlichen zwei Drittel des Cholesterins in Blutgefäßen produziert der Körper selbst.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt dennoch, den Eierverzehr bewusst zu planen. „Der Orientierungswert liegt bei bis zu drei Eiern pro Woche“, so Sprecherin Antje Gahl. Dies umfasst auch verarbeitetes Ei in Lebensmitteln wie Brot, Kuchen, Nudeln oder Saucen.

„Wer einen zu hohen Cholesterin-Spiegel oder Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte sich daran halten, maximal drei Eier pro Woche zu essen“, rät die Ernährungsexpertin und Ratgeberautorin Dagmar von Cramm. In einzelnen Fällen kann es auch sinnvoll sein, ganz auf Eier zu verzichten. Umgekehrt können Gesunde und Fitte theoretisch jeden Tag ein bis zwei Eier essen, sagt Koletzko. Und an Ostern auch mal drei. Das setze aber voraus, dass man sich viel bewegt und ausgewogen mit viel Obst und Gemüse ernährt.

Eier haben nicht nur Cholesterin an Bord, sondern zum Beispiel auch viele wichtige Vitamine. Etwa Vitamin A: Das ist gut für die Augen, aber auch fürs Immunsystem und für die Haut. Andere Vitamine im Ei unterstützen den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Dazu kommt ein Viertel des Tagesbedarfs an Phosphor. Auch Eisen, Zink und Jod finden sich im Ei.

Dazu kommt natürlich Eiweiß, hochwertiges Protein, von dem vor allem Sportler profitieren. Zudem punkten Eier mit Lecithin, das etwa für die Nerven gut ist. Deshalb können Eier für Senioren sogar genau das Richtige sein. Das gilt auch für den Umfang, der geringerem Appetit entgegenkommt. Ob alt oder jung: Ob das Ei gut für den Körper ist, hängt auch von der Art der Zubereitung ab. Rühr- und Spiegelei etwa werden in Fett und oft mit Schinken oder Speck gebraten – das kann das Cholesterin im Blut steigen lassen. Sabine Meuter/dpa

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