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08:17 09.04.2019
Der Mai ist klassischer Blütemonat der Rhododendren, die es in vielen verschiedenen Farben gibt. FOTOS: BERND F. MEIER/DPA, FOTOLIA

Von Ulrich Nettelstroth 

In der Heimat der Rhododendren, etwa an den Hängen des Himalaya, bilden sie mit bis zu 20 Meter hohen Bäumen ganze Wälder, die in der Blütezeit einen atemberaubenden Anblick bieten. Aber auch ein einzelnes Exemplar im Garten kann mit seiner Blütenfülle zum Mittelpunkt des Gartens werden. Der Mai ist der klassische Blütemonat der Rhododendren und Azaleen, auch wenn es einige Spezialzüchtungen gibt, die mit besonders früher oder später Blütezeit dafür sorgen, die Saison von April bis in den Herbst zu verlängern.

Die immergrünen Sträucher, die zur Gattung der Heidekrautgewächse zählen, bilden eine Familie mit über 1000 Arten. Die heute üblichen Gartenformen stammen meist aus Asien und wachsen dort auf sauren, gleichmäßig feuchten Rohhumusböden. Die Gartenleidenschaft des englischen Adels brachte sie zu uns.

Vor allem im 19. Jahrhundert trugen Sammler überall im britischen Weltreich exotische Pflanzen zusammen und experimentierten mit ihrer Ansiedlung auf den heimischen Inseln. Kein Schlosspark in England kommt ohne einen Rhododendron-Garten aus. In Europa und Nordamerika wurden immer neue Sorten mit zunehmend üppigeren Blüten gezüchtet. Auch wenn die üblichen Gartenformen der Rhododendren von weither stammen, fliegen unsere heimischen Bienen und Hummeln doch gerne auf ihre Blüten.

Für die Pflanzung ist wichtig, auf einen leicht sauren, humusreichen Boden zu achten. In Gartenmärkten ist dafür spezielle Rhododendren-Erde erhältlich. Am besten wachsen die Sträucher im lichten Schatten höherer Bäume. Heiße Mittagssonne und Trockenheit vertragen sie nicht so gut. Für größere Gärten bieten sich stark wachsende großblumige Hybridsorten an, für kleinere Gärten gibt es neben den klassischen Japanischen Azaleen auch einige schwach wachsende Neuzüchtungen. In Brandenburg, wo im Winter mitunter sehr niedrige Temperaturen auftreten können, ist auf frostharte Sorten zu achten. Rhododendren können auch gut als Heckenpflanzen verwendet werden. Dafür werden am besten schnittverträgliche Sorten wie Cunningham’s White oder Roseum Elegans verwendet.


Mit ihrem neuen Beratungsangebot „Eignungs-Check Solar“ richtet sich die Verbraucherzentrale Brandenburg ab sofort an private Haus- und Wohnungseigentümer: Für 30 Euro prüfen die Energieberater der Verbraucherzentrale individuell und vor Ort, ob es sich für Eigentümer aus finanzieller und baulicher Sicht lohnt, eine eigene Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage einzubauen. Der Energieberater ermittelt die ungefähr benötigte Größe und den voraussichtlichen Ertrag der Anlage und weist auf eventuell erforderliche bauliche oder technische Voraussetzungen hin. „Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen sind eine ‚saubere‘ Möglichkeit, Strom und Wärme für den eigenen Haushalt zu erzeugen“, erklärt Marlies Hopf, Leiterin des Energieprojektes bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Verbraucher gewännen Unabhängigkeit von der Entwicklung der Preise und könnten sich aktiv an der Energiewende beteiligen.

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