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20:03 20.09.2021
Die Grünflächen rund um das neue PWG-Gebäude werden bis auf weiteres eher provisorisch begrünt. Fotos: Jessica Kliem (5)

Premnitz. Das soeben fertiggestellte und frisch von den neuen Mietern bezogene Wohnhaus der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) in der Heinrich-Heine-Straße 37 ist nicht der einzige Neubau, den die kommunale Wohnungsbaugesellschaft in den kommenden Jahren in direkter Umgebung des Premnitzer Bahnhofs plant. Rund um das dreigeschossige Gebäude mit zwölf Wohneinheiten und großen Balkonen sollen weitere PWG-Neubauten entstehen. Das Neubau-Stichwort lautet dabei: Dichter-Eck. Denn gebaut werden soll rund um Heinrich-Heine-Straße, Erich-Weinert-Straße und Johannes-R.-Becher-Straße. Allesamt Premnitzer Straßen, deren Namensväter deutsche Schriftsteller oder eben Dichter waren.

Der soeben fertiggestellte Neubau mit gelber Fassade verfügt anders als die alten PWG-Bauten aus DDR-Zeiten im Premnitzer Zentrum nicht über vier, sondern nur über drei Stockwerke. Und das hat einen Grund. Es entspreche optisch mehr den Anforderungen an das Bauen in einer Kleinstadt, sagt PWG-Geschäftsführer Heiko Ebers. Er verweist aber auch auf den hohen Leerstand in den oberen Geschossen der alten PWG-Bauten aus DDR-Zeiten im Premnitzer Zentrum. Bis zum Rückbau stand etwa auch in der Heinrich-Heine-Straße 37 ein Wohnhaus aus frühen DDR-Zeiten, das nun einem Neubau weichen musste. Abriss und Neubau sind Bestandteil des Premnitzer Stadtumbaukonzeptes bis 2030. Bereits zwischen 2015 und März 2020 hatte die PWG am Mühlenweg ein Wohnhaus mit Demenz-Station und zwölf Stadtvillen errichtet, wo früher DDR-Blöcke standen. Den Neubau am Dichter-Eck will sie nun auf dem Areal um die Heinrich-Heine-Straße fortsetzen. So soll laut Heiko Ebers der hinter dem soeben fertiggestellten Wohnhaus liegende Bereich künftig ein ganzes Neubauensemble beherbergen, auf fast 6000 Quadratmetern Grundfläche ab 2023 über 35 zusätzliche Wohnungen entstehen.

Die PWG hat dafür das Gewerbegrundstück an der Erich-Weinert-Straße gekauft, will den leerstehenden Bau abreißen, in dem früher ein Baumarkt untergebracht war. Und nach Möglichkeit im Jahr 2022 mit dem Neubau eines Wohnhauses beginnen. Zusätzlich soll das rechts neben dem dreigeschossigen Neubau liegende Grundstück an der Ecke von Heinrich-Heine- Straße und Erich-Weinert-Straße und das davor liegende Grundstück an der Johannes-R.-Becher-Straße erworben und die bislang dort stehenden alten Garagenanlagen abgerissen werden. Große Baupläne, die auch Auswirkungen auf den soeben fertiggestellten und Anfang September bezogenen Neubau in der Heinrich-Heine-Straße 37 haben. Die Grünflächen rund um das Gebäude, das auch über Parkplätze verfügt, werden bis auf weiteres eher provisorisch begrünt. Nach der Fertigstellung des Dichter-Ecks soll der dann entstandene Innenhof gärtnerisch komplett neu gestaltet werden.  Jessica Kliem

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