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09:55 12.04.2021
„Mit Distanz um den Teich“: Im vergangenen Jahr legte unter anderem der Berliner Techno-DJ Loudaic bei der Veranstaltung auf. In diesem Jahr steht das Format erneut auf dem Programm des Optikparks. FOTO: Uwe Hoffmann

Rathenow. Das Jahresprogramm des Rathenower Optikparks steht. Auf insgesamt sieben Unterseiten kann es derzeit auf der Website des Parks angesehen werden. Interkulturelles Parkfest, Kindertag und Drachenbootrennen sind hier ebenso zu finden wie größere Konzerte. Die Irish Summer Tour des Musikers Angelo Kelly und seiner Frau Kira inklusive Nachwuchs wird etwa für den 24. Juli auf der Hauptbühne im Mühlenhof des Optikparks angekündigt. Am 19. Juni soll Stahlzeit, eine Rammstein-Coverband, mit ihrem Programm „Schutt und Asche“ in den Park kommen. Und für den 14. August ist die Serenade unterm Sternenhimmel eingeplant. Seit der Landesgartenschau 2006 ist das Spektakel ein fester Bestandteil des Programms. Fackeln und Lichtinstallationen gehören ebenso dazu wie Auftritte von Musikgruppen verschiedener Genres und allerlei Akrobatikkunst. Eigentlich. Denn genauso wie das Angelo Kelly- und das Stahlzeit-Konzert musste das Format im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt beziehungsweise auf 2021 verschoben werden. Nun ist angesichts der hohen Corona-Zahlen erneut unklar, inwiefern die vielen angedachten Veranstaltungen im Park umgesetzt werden können. Allerdings stehen auch bereits Corona-erprobte Veranstaltungsformate auf dem Plan.

So soll am 25. Juni die Mitte der Steganlage des Karpfenteichs zur Rundum-Bühne werden, das Publikum rund um den Teich und im Park Techno- und House-Klängen lauschen können. „Mit Distanz um den Teich“ heißt das Format, das das Optikpark-Team im vorigen Jahr aus der Taufe gehoben hat. Der Name ist Programm. „Es hat sich gut verteilt, es waren jetzt auch keine Menschenmassen da“, berichtet Pressesprecherin Katja Brunow über die Erfahrungen mit der Veranstaltung, die insbesondere beim jüngeren Publikum gut angekommen sei. Auch in Zukunft wolle man an der Konzertveranstaltung mit Techno-DJs und Live-Konzerten festhalten. „Und es wird irgendwann vielleicht nicht mehr ’Distanz um den Teich’ heißen, dann heißt es Tanz um den Teich“, so Brunow.

Auch die leuchtenden Picknickabende haben das Potenzial, im Corona-Jahr 2021 erneut zu einem Highlight der Optikpark-Saison zu werden. Die Öffnungszeiten des Parks sollen dafür in der dritten Augustwoche bis jeweils 23 Uhr verlängert und das Gelände mit Lichtobjekten bestückt werden. Eigentlich habe man das Format nur alle zwei Jahre umsetzen wollen, so Brunow. „Da die Resonanz aber letztes Jahr so super war, haben wir gesagt, wir machen es dieses Jahr wieder.“

„Mit Distanz um den Teich“: Im vergangenen Jahr legte unter anderem der Berliner Techno-DJ Loudaic bei der Veranstaltung auf. In diesem Jahr steht das Format erneut auf dem Programm des Optikparks. FOTO: Uwe Hoffmann
„Mit Distanz um den Teich“: Im vergangenen Jahr legte unter anderem der Berliner Techno-DJ Loudaic bei der Veranstaltung auf. In diesem Jahr steht das Format erneut auf dem Programm des Optikparks. FOTO: Uwe Hoffmann

Der für das erste Maiwochenende angekündigte Gartenmarkt auf dem Gelände muss allerdings wohl abgesagt werden, wie Katja Brunow mutmaßt. Mit Blick auf die Programmpunkte, die für den Sommer angedacht sind, zeigt sich die Pressesprecherin des Optikparks aber optimistisch: „Wir wünschen uns, dass wir es durchführen können. Und wenn man keine Visionen hat, fällt das Arbeiten sehr schwer. Und wir müssen einfach so planen, weil wir große Konzerte nicht kurzfristig organisieren können.“

Fest steht, dass die Parkeröffnung am 17. April in diesem Jahr eher ruhig über die Bühne gehen wird. Der Saisonstart, sonst mit allerlei Programmpunkten gespickt, musste schon im vergangenen Jahr umdisponiert werden. Jetzt können Besucher zumindest darauf hoffen, bei möglichst warmen Temperaturen um die frisch gepflanzten Stiefmütterchen in den Strahlenbeeten zu flanieren, auf einer der bunten Liegebänke des Parks eine Pause einzulegen oder einen Blick auf eines der größten Brachymedialfernrohre der Welt werfen zu können. Und sich vielleicht auch einen Kaffee to-go abzuholen. „Wir durften dann letztes Jahr auch ein paar Tische stellen“, sagt Katja Brunow. „Und wir hoffen, dass wir es dieses Jahr auch wieder dürfen.“ Und auch eine gute Nachricht steht trotz aller Unsicherheiten schon fest: Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Parksaison jeweils kurzfristig bis Ende Oktober verlängert wurde, soll der Optikpark nun ganz regulär bis zum 24. Oktober geöffnet bleiben. Dass bis dahin noch so einiges im Park zu erleben sein wird, darauf darf in jedem Fall gehofft werden. Jessica Kliem

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