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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Nicht nur der Handyblick lenkt ab
14:29 19.05.2020
Das Handy kann im Verkehr gefährlich werden. FOTO: HOLLEMANN/DPA

Der schnelle Blick auf das Handy mitten im fließenden Straßenverkehr ist allgegenwärtig. Auch die Eingabe einer Straße in den Navi während der Fahrt lenkt vom eigentlichen Geschehen ab. Mangelnde Konzentration am Steuer gibt es genug. Ein abgelenkter Autofahrer kann zur Gefahr werden, denn er hat weniger Chancen richtig und schnell zu reagieren.

Die Straßenverkehrsordnung verpflichtet aber Verkehrsteilnehmer ihre ganze Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen zu richten und ihre Hände am Lenkrad zu belassen. Auch beim kurzen Seitenblick auf das Handy ist schnell ein Radfahrer oder das Bremsen des voranfahrenden Fahrzeugs übersehen. „Das Smartphone ist die häufigste Ablenkung beim Autofahren, egal ob ohne Freisprechfunktion telefoniert oder eine Nachricht eingetippt wird“, erklärt Andrea Häußler, Verkehrsexpertin bei der Prüforganisation Tüv Süd. Vielen sei nicht bewusst, wie schnell ein Auffahrunfall passiert. Die Reaktionszeit kann durch den Handyblick gefährlich verkürzt werden, so dass der Fahrer meist keine Chance mehr hat, noch richtig zu reagieren.

Läutet das Smartphone während der Fahrt und ist ein Beifahrer mit an Bord kann er das Telefonat zunächst einmal annehmen. Auch ablenkende Tätigkeiten, wie das Navi umzuprogrammieren, kann ein potenzieller Beifahrer übernehmen, während die Person am Steuer sich weiter auf die Straße konzentrieren kann.

Ähnliches gilt für die Suche nach einem passenden Radiosender oder auch die Versorgung von Kindern, die möglicherweise mit im Auto unterwegs sind.

Haustiere sind laut Tüv Süd während einer Autofahrt in einer fixierten Transportbox in passender Größe am sichersten. Werden Tiere im Fahrgastraum mitgenommen, sollten sie demnach mit einem Geschirr, das mit einer Verlängerung an der Gurtschließe befestigt wird, auf dem Sitz gesichert sein. Auch unerwartetes Verhalten der Vierbeiner kann zu Erschrecken und damit zur Ablenkung des Fahrers führen. Vor allem wenn diese sich auf dem Beifahrersitz befinden. Schließlich hat das sichere Ankommen oberste Priorität.

Wer eine längere Autofahrt vor sich hat, sollte sich zudem Zeit für Pausen nehmen und in dieser Zeit auch essen und trinken. Bei einer kurzen Rast lässt sich viel entspannter Nahrung zu sich nehmen. Die Lebensmittel und auch die Pause an sich erhöhen die Konzentration für die Weiterfahrt. Zudem ist ein sicheres Führen des Fahrzeugs nur eingeschränkt möglich, wenn etwa durch das Brot in der Hand nicht beide Hände am Lenkrad sind. gd


Öl für die Lenkung

Dass das Motoröl in bestimmten Intervallen gewechselt werden sollte, ist den meisten Autofahrern bewusst. Doch auch die Lenkhilfe funktioniert hydraulisch – und das Öl muss ebenso hin und wieder ausgetauscht werden, obgleich es längst nicht so rasch altert wie Motoröl, berichtet eine Auto-Fachzeitschrift.

Der Rat: Alle 100 000 Kilometer oder alle zehn Jahre sollte man den Schmierstoff der Servolenkung wechseln.

Reibung sowie Motorwärme führen demnach im Laufe der Zeit zur Oxidation. Schlammbildung kann die Folge sein. Eindringender Schmutz ist ein weiteres Problem. Beides führt unter Umständen zu Lagerschäden, was sich nicht nur durch Schleifgeräusche äußert. Die Lenkhilfe kann dadurch auch aussetzen.
  

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