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Home Sonderthemen Oberhavel Mit Sicherheit gut relaxen
06:23 12.01.2021
Auch für lebhafte Kinder sind rutschhemmende Bodenbeläge ein Gewinn.
foto: djd/supergrip-antirutsch/Monkey Business /stock.adobe

Das Badezimmer hat in Zeiten der Pandemie an Bedeutung gewonnen. Wenn die Menschen mehr Zeit in ihrer Wohnung verbringen, dann wollen sie es dort auch schön haben. Accessoires wie Whirlpool, Sauna oder Infrarotkabine sind gefragt. Aber auch eine schlichte Badewanne kann reichen, um sich etwas Gutes zu tun und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. 

Wenn eine Modernisierung des Badezimmers ansteht, ist dies eine gute Gelegenheit, um gleichzeitig etwas für mehr Sicherheit zu tun. Denn rutschsichere Bodenbeläge und eine barrierearme Ausstattung sind nicht nur für ältere Menschen ein Gewinn.

Ein hohe Raumfeuchte und ein paar Spritzer Wasser können Fliesen im Bad schnell in gefährliche Rutschbahnen verwandeln – mit häufig schmerzhaften Folgen. Die Hersteller bieten heute Bodenfliesen mit verschiedenen Rutschhemmklassen an. Es lohnt sich, bei der Anschaffung neuer Fliesen auf diese Angaben zu achten, auch wenn eine rutschhemmende Ausstattung nur für öffentliche Bereiche wie etwa Schwimmbäder zwingend vorgeschrieben ist. Fliesen der Klasse R9 und R10 bieten nur eine geringe bis durchschnittliche Rutschhemmung. Höher wird die Sicherheit ab Klasse R11, höchsten Ansprüchen genügen Produkte der Klasse R12 und R13. Bei Fliesen für das Badezimmer ist außerdem eine Kategorisierung nach dem ABC-Wert gängig. Hierbei bietet A den geringsten und C den höchsten Schutz.

Nahezu jede keramische Bodenplatte lässt sich auch nachträglich rutschfest veredeln. Spezielle Mittel sorgen für eine sichere Oberfläche, ohne dabei die hochwertige Optik des Bodenbelags zu verändern. Geeignet für die Behandlung sind Marmor und Granit genauso wie Keramik. Selbst poliertes Material kann sicherer gemacht werden.

Nicht immer müssen es Fliesen sein. Auch Kork, Holz, Linoleum oder Designböden aus Vinyl können sich für das Badezimmer eignen, mit in der Regel guten bis sehr guten rutschhemmenden Eigenschaften. net


Wünsche offen beim Wohnen

Brandenburger und Berliner sind mit ihrer Wohnsituation unglücklicher als Menschen in anderen Bundesländern, so eine Studie des Immobilienunternehmens Homeday. Während in den Nachbarländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern 90 bis 91 Prozent mit ihrer Wohnsituation sehr oder eher zufrieden waren, lag der Wert in Brandenburg und Berlin bei nur 75 Prozent, im Bundesdurchschnitt bei 84 Prozent. In der Stadt war Lärm das wichtigste Ärgernis (29 Prozent), gefolgt von zu wenig Wohnraum (27 Prozent) und einem fehlenden Außenbereich (20 Prozent). Auf dem Land wurde an erster Stelle ein schlechter Zustand der Wohnung genannt (21 Prozent), außerdem Ärger mit den Nachbarn und Lärm (je 19 Prozent). Insgesamt zeigten sich in der Umfrage die Menschen im ländlichen Umfeld zufriedener mit ihrer Wohnsituation als Stadtbewohner.
                         

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