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20:49 08.12.2020
Mit gemütlichem Licht in der Wohnküche oder im Esszimmer schmeckt es einfach besser. FOTOS: LICHT.DE/SIGNIFY, FOTOLIA

Die Küche ist meist der Lebensmittelpunkt der Wohnung. Hier wird gekocht, gegessen und gelegentlich auch gefeiert. Bei Partys gilt die Küche als Geheimtipp für interessante Gespräche in lockerer Atmosphäre. Angenehmes Ambiente ist auch eine Frage des richtigen Lichts: gemütlich gedimmt beim gemeinsamen Essen, hell beim Arbeiten. Die Beleuchtung muss alle funktionalen Anforderungen erfüllen, damit es beim Hantieren mit scharfen Messern und heißen Töpfen nicht zum Unfall kommt, erklärt die Brancheninitiative Licht.de.

Für Orientierung und eine gute Grundbeleuchtung der Laufwege ist in der Regel das Deckenlicht verantwortlich. Es sollte in der Küche eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux haben. Doch Vorsicht: Die wandnahen Arbeitsflächen brauchen auf jeden Fall zusätzliche Ausleuchtung, wenn sich der Küchenchef oder die Küchenchefin nicht selbst im Licht stehen wollen. Dafür eignen sich Wandlampen oder mit LED-Streifen unterleuchtete Hängeschränke.

Alternativen zum zentralen Deckenlicht sind mehrere Leuchten, Einbaustrahler oder Spots an einem Seil- oder Schienensystem. Beste Zutaten für ein gelungenes Lichtkonzept sind also unterschiedliche Leuchtengruppen für die verschiedenen Zwecke: Allgemeinbeleuchtung, Tisch, Arbeitsflächen, Schränke und Regale. Keinesfalls zum Rezept gehören falsch ausgerichtete Lichtquellen oder Reflexe, die blenden. Eine Lichtquelle mit geringer Farbwiedergabe lässt auch die schönste Tomate unappetitlich aussehen. Damit Lebensmittel natürlich erscheinen, kommen Leuchtmittel mit guter Farbwiedergabe zum Einsatz, die in Ra angegeben wird. Hier sollten es mindestens 80, besser 90 oder mehr Ra sein.

Jetzt kommt das Essen auf den Tisch. Pendelleuchten setzen den Essplatz in Wohnküchen und Esszimmern in Szene. Es gibt sie in vielen Designs und Formen für jeden Geschmack. Ihre Wirkung über die gesamte Fläche entfaltet die Beleuchtung, wenn die Lichtquellen in Größe und Form dem Tisch entsprechen. Mehrere Leuchten mit kleinen Schirmen wirken auflockernd. Sie können in einer Reihe oder kreisförmig über dem Esstisch angeordnet werden. Optimaler Abstand für einen unverstellten Blick zur gegenübersitzenden Person ist 60 Zentimeter zwischen Tischplatte und Leuchte. Wird der Küchentisch zum Homeoffice, sollten Pendelleuchten allerdings tiefer hängen. Ideal sind höhenverstellbare und dimmbare Lichter.

Moderne LED-Leuchten spielen gerade in der Küche ihre Stärken aus. Mit nassen oder klebrigen Händen den Schalter bedienen, muss nicht mehr sein. Heute kann das Licht bereits auf Gesten und Sprache reagieren. Mit einem Fingertipp wechselt die Pendelleuchte über dem Esstisch beispielsweise von kühler Helligkeit zu gedimmtem Warmweiß für einen entspannten Ausklang des Tages. Von Ulrich Nettelstroth


Dekorative Jalousien aus Holz

Holzjalousien geben der Wohnung einen angesagten Retro-Look und bringen gleichzeitig einige Vorteile mit sich. Ihre wärmespeichernde Wirkung an frostigen Tagen zählt ebenso dazu wie der effektive Sicht- und Blendschutz. Zudem wirken sie edel und sind dabei pflegeleicht. Ein gängiges Material für die Jalousien ist Lindenholz aus nachhaltigem Anbau. Es lässt sich leicht verarbeiten und in unterschiedlichen Färbungen lasieren oder lackieren. Erhältlich sind die Lamellen in verschiedenen Breiten. Die Faustformel dabei lautet: Je größer die Fenster, umso mehr bieten sich breite Lamellen für eine bessere optische Wirkung an.

Für die Bedienung zählt die sogenannte Drehstab-Zugschnur zu den beliebtesten Lösungen. Ein Drehstab dient dazu, die Lamellen zu drehen, mit der Zugschnur lässt sich der Fensterschmuck heben oder senken. Für einen guten Sitz ist es wichtig, jedes Fenster exakt auszumessen und die Holzjalousie nach Maß zu bestellen. Nur so ist ein zuverlässiger Sichtschutz gewährleistet. net
   

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