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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Heizen auf kleinem Raum
05:44 04.12.2018
Moderne Kaminofen kommen oft mit wenig Platz aus. FOTOS: LEDA, FOTOLIA
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Waren Computer in den 1980er Jahren noch klobige Geräte mit geringer Leistung, sind sie heute effizienter und schicker denn je. Dabei wurden sie mit der Zeit nicht nur kompakter, sie verfügen inzwischen auch über ein hohes Maß an Bedienkomfort. Ähnlich verhält es sich bei modernen Kaminöfen. Auch hier hat der technische Fortschritt wahre Quantensprünge vollbracht und nicht nur zu höherer Leistung, sondern auch zu einer kompakteren Bauweise geführt. Damit lassen sich die Wärmespender auch nachträglich gut in den bestehenden Wohnungsgrundriss einfügen.

Hervorragende Eigenschaften haben Speicheröfen, die ihre Wärme lange halten können. Ihre Funktionsweise ist so genial wie einfach: Im Inneren der Speicheröfen ist ein massiver Kern verbaut, bestehend aus Schamotte oder Gusseisen. Dieser nimmt die Hitze des Feuers während des Abbrandes auf und gibt sie nach und nach an den Aufstellraum ab. Selbst nachdem die Flammen erloschen sind. Das macht die Öfen zu wahren Dauerwärmespendern. Durch die zusätzliche Speichermasse lässt sich die Wärmeabgabe des Ofens optimieren und die Energie effizienter nutzen. Mehr noch: Es schont die Umwelt und kann die Zentralheizung an kühlen Herbst- und Wintertagen entlasten.

Für einen Kaminofen wie den schlanken Colona des Herstellers Leda, der aus 13 einzelnen Gussringen gefertigt und mit einem 290-Kilogramm-Schamotte-Speicherkern ausgestattet ist, bedeutet das bis zu zehn Stunden länger milde Strahlungswärme.

Bei anderen Modellen des gleichen Herstellers sind Speichereinlagen aus massivem Gusseisen verbaut. Guss ist ein Material, das traditionell im Ofenbau Verwendung findet und für seine außerordentliche Hitzebelastbarkeit sowie Speicherfähigkeiten bekannt ist. Durch seine spezifische Dichte ist es hinsichtlich seines Könnens extrem kompakt, so dass viel Speicherleistung auf engem Raum verfügbar ist. Perfekt für hochgedämmte Häuser und gut isolierte Wohnungen, da die zeitverzögerte Wärmeabgabe ein Überhitzen des Raumes verhindert. Speicheröfen sind also immer dort optimal, wo es auch nach dem Kaminabend noch kuschelig warm bleiben soll – klingt nach guter Performance. net


Eigentümer sollten spätestens jetzt daran denken, ihre Immobilie winterfest zu machen. Frost, Schnee und Hagel sind eine Belastungsprobe für jedes Haus und verursachen schwere Schäden. Beim Heizen etwa ist übertriebene Sparsamkeit fehl am Platz. Einfache Faustregel: Im ganzen Haus sollte immer eine Raumtemperatur von mindestens 17 Grad Celsius vorherrschen. Ist es kälter, kann sich Kondensat und folglich Schimmel bilden. Auch das Heizen von vollständig ausgekühlten Räumen dauert länger und ist energieintensiver. Werden selten genutzte Räume nicht geheizt, nimmt die Wand die Kälte auf und gibt sie an Nachbarräume ab. Risse in der Fassade sind nicht nur ein äußerlicher Makel. Werden sie nicht rechtzeitig behandelt, kann Feuchtigkeit eintreten. Gefriert eingedrungenes Wasser, vergrößern sich die Risse. Das kann zu erheblichen Bauschäden führen. Spätestens vor Beginn des Winters empfiehlt es sich daher, die Fassade gründlich auf Risse zu untersuchen. Spätere Reparaturen würden meist teurer.

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