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Home Sonderthemen Zossen Lachen als Stresspuffer
09:09 24.08.2020
Früh übt sich: Lachen gehört mit zu den ersten emotionalen Regungen: foto: Fälchle/Fotolia

Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht. Das legen Forschungsergebnisse nahe. Schätzungen besagen, dass Menschen durchschnittlich 18-mal pro Tag lachen, meist in Interaktion mit anderen und je nach Grad der erlebten Freude. Unterschiede soll es in puncto Tageszeit, Alter und Geschlecht geben: Frauen zeigen demnach häufiger ein lachendes Gesicht als Männer.

Nun haben Forscher der Klinischen Psychologie und Epidemiologie an der Universität Basel erstmals einen Zusammenhang zwischen Stress und dem Lachen festgestellt. Mit Hilfe einer App zeichneten sie nach Angaben des Deutschen Gesundheitsportals Parallelitäten zu Stresssymptomen nach.

Das erste Ergebnis der Studie: In Phasen, in denen die Probanden oft lachten, tauchten in zeitlicher Nähe nur Stressereignisse mit darauf zurückzuführenden Symptomen („Ich hatte Kopfschmerzen“ oder „Ich fühlte mich unruhig“) in geringerer Intensität auf. Überraschender war der zweite Befund: Es zeigte sich kein Zusammenspiel zwischen stressreichen Ereignissen und der Intensität des Lachens – stark, mittel, schwach.

In der Studie waren die Teilnehmenden aufgefordert, auf ein akustisches Signal hin mehrmals täglich Fragen zu Häufigkeit und Intensität des Lachens sowie zu Stresssymptomen zu beantworten. gd
  

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