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09:36 16.08.2021
Zur „Klassik am Weberplatz“ wird die Friedrichskirche illuminiert. Fotos: collegium musicum, Köster 

Babelsberg. Ein Hörgenuss ist das berühmte „Nessun dorma“ aus „Turandot“, der letzten Oper von Giacomo Puccini, 1936 in der Mailänder Scala uraufgeführt. Die Oper handelt von der widerspenstigen Prinzessin Turandot, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Als Prinz Kalaf Turandots Rätsel löst, befiehlt die Prinzessin, dass niemand schlafen dürfe, bis der Name des Unbekannten herausgefunden sei.

Mit dieser und vielen weiteren bewegenden Arien und Duetten verwöhnt das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam die Besucher der Konzertreihe „Klassik am Weberplatz“ und entführt bei seinen großen Abendkonzerten am Sonnabend, 21. August, um 20.30 Uhr und am Sonntag, 22. August, um 19 Uhr in die „Welt der Oper“.

Das Collegium musicum Potsdam, das mit rund 60 Musikern auf der Bühne stehen wird, sowie die Solisten Ilona Nymoen (Sopran), Dana Hoffmann (Sopran) und Vít König (Tenor) berauschen neben Puccini („Tosca“, „Turandot“) unter anderem mit Händel („Rinaldo“), Bizet („Carmen“), Verdi („La Traviata“, „Ein Maskenball“), Dvorák („Rusalka“), Delibes („Lakme“), Donizetti („Don Pasquale“, „L´Elisir dámore“) und Saint-Saëns („Samson und Dalila“).

Ilona Nymoen, Dana Hoffmann und Vít König sind in Potsdam keine Unbekannten.

Ilona Nymoen ist seit vielen Jahren als Solistin mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam eng verbunden, sie stand mit ihm unter anderem für die Operetten „Drei alte Schachteln“ und „Die schöne Galathee“ oder in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne. Am Conservatorio di Musica in Mailand hat sie Gesang studiert und erhielt im Anschluss bundesweit Engagements, so am Theater Koblenz, an der Staatsoperette Dresden und bei den Schweriner Schlossfestspielen.

Die Solisten der „Welt der Oper“: Dana Hoffmann, Vít König, Ilona Nymoen (v. l.). Fotos: Alexander Rentsch, Eberhard Hoch, Holger Borggrefe.
Die Solisten der „Welt der Oper“: Dana Hoffmann, Vít König, Ilona Nymoen (v. l.). Fotos: Alexander Rentsch, Eberhard Hoch, Holger Borggrefe.

Dana Hoffmann war mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam bereits zweimal in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ zu erleben. Sie hat an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin klassischen Konzertgesang und Musiktheater studiert. Neben weltweiten Auftritten ist sie regelmäßig zu Gast bei den Barockensembles Lautten Compagney, Musica Sequenza und bei den Händelfestspielen in Halle sowie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Der Tenor Vít König war in Potsdam zuletzt in „Die schöne Galathee“ zu hören. Nachdem er an den Konservatorien in Silein (Slowakei) und Brünn (Tschechien) sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main Operngesang und Komposition studiert hat, folgten zahlreiche Engagements an deutschen Bühnen wie Frankfurt (Main), München und Freiburg.

Als Dirigent führt Knut Andreas, der 2020 mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Potsdam geehrt wurde, durch alle Konzerte der „Klassik am Weberplatz“ und wird mit dem Collegium musicum für viele Gänsehautmomente sorgen. Maria Kröhnke

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