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Home Sonderthemen Zossen Kaufmännische Krankenkasse Brandenburg: Kräuter-Power aus dem Blumentopf
10:44 21.09.2020
Kräuter gedeihen auch im Schatten. Foto: F. Schuh/dpa-tmn

Sie geben Speisen den richtigen Kick, bezaubern mit Aromen sowie ihrem Duft: Kräuter. Zudem sind sie gesund, betont die Geschäftsstelle der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Brandenburg: „Sie sind kleine Nährstoffbomben, die viele lebensnotwendige Vitamine, Mineralien und vor allem wichtige sekundäre Pflanzenstoffe enthalten“, sagt Anja Luci, Ernährungsexpertin der KKH. Dabei könnten sie leicht gezogen werden, in Töpfen auf Balkon oder Fensterbank.

- Petersilie stärkt laut Luci mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt das Immunsystem und wirkt beruhigend auf Magen und Darm. Von den zwei Sorten – es gibt die krause und die glatte Sorte – ist die Letztere etwas aromatischer. Am besten frisch verwenden oder erst am Schluss zu den fertig gegarten Speisen geben, damit das Aroma nicht verfliegt und Nährstoffe erhalten bleiben.

- Schnittlauch sollte immer frisch verwendet werden, zum Beispiel im Kräuterquark. Besonders lecker und würzig sind die kleinen Blütenknospen und selbst die volle Blüte macht sich optisch gut auf Salaten. Neben Vitamin-C enthält Schnittlauch viel Vitamin A und Eisen, wirkt antibakteriell, harntreibend und beugt Arterienverkalkung vor.

- Gartenkresse wird oft in kleinen Pflanzschalen angeboten. Man kann sie aber gut auf feuchtem, mehrlagigem Küchenkrepp selbst ziehen. Wie Petersilie und Schnittlauch sollte sie frisch verarbeitet werden. Der hohe Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure wirkt vitalisierend.

- Basilikum als Pesto mit Spaghetti und auf dem Salat mit frischen Tomaten und Mozzarella – wer kennt sie nicht, die Klassiker der italienischen Küche? Basilikum enthält viele gesunde Stoffe, darunter ätherische Öle und die Rosmarinsäure, wirkt damit verdauungsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend.

- Grillkräuter werden Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran oft genannt. „Allen ist gemeinsam, dass sie aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffe ein wirksames Mittel gegen ungesunde verbrannte Stellen auf dem Grillgut sind“, erläutert Luci. Studien zeigen, dass Kräuter die so entstehenden krebserregenden Stoffe teils neutralisieren können. gd

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