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Innovationspreis Berlin Brandenburg 2021

Die Elite der Innovativen

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foto: Adobe Stock/Brazhyk

Von Unternehmen der Medizintechnik und Impfstoffproduktion über Digitalisierungsvorhaben bis hin zur CO2-freien Hausstrom-Versorgung und Waldbrand-Früherkennung – die Preisträger des diesjährigen Innovationspreises Berlin-Brandenburg sind in den Bereichen großer gesellschaftlicher Diskussionen aktiv. „Hochaktuelle Themen wie Klima, Nachhaltigkeit, aber auch IT-Plattformen haben sich im Kreis der Bewerbungen widergespiegelt“, brachte es der Präsident der Universität Potsdam, Oliver Günther, als Jury-Vorsitzender auf den Punkt. 168 Bewerbungen gingen für den Wettbewerb ein. Gestern Abend wurden die Sieger geehrt.   

Die Preisträger 2021 zeigen, welchen gesellschaftlichen Beitrag die Region auch bundesweit leisten kann

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Loben wirtschaftliche Kraft des Preises: Jörg Steinbach und Ramona Pop. fotos: Reiner Zensen/imago, K.-D. Gabbert/dpa

Bald schon Routine in Pandemie-Zeiten: Die Preisverleihung war auf eine Minipräsenzveranstaltung mit kleinem Teilnehmerkreis aus Nominierten, Laudatoren, Jurymitgliedern und Partnern des Wettbewerbs reduziert. Vier Berliner Unternehmen und zwei aus Brandenburg – „craftdrive“ aus Potsdam und Dryad Networks aus Eberswalde – wurden von elf nominierten ausgezeichnet. Fünf Gewinner erhielten die klassische Ehrung des mit jeweils 10 000 Euro dotierten Preises, ein gesellschaftlich relevanter Bildungsanbieter für das studentische Coaching von Kindern und Jugendlichen in Programmiersprachen gewann den Sonderpreis.

Auch wenn die Bewerberzahl geringer als im vergangenen Jahr mit damals 221 ausfiel, „der Mut und Glaube an die Innovation überwiegen“, sagte Berlins amtierende Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Der Preis belege, „wie stark die Hauptstadtregion wirtschaftlich ist“, so der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Die Innovationen zeigten zudem, „welchen gesellschaftlichen Beitrag wir nicht nur für die Region, sondern bundesweit leisten können“. Das funktioniere „nur, wenn wir Unternehmerinnen und Unternehmern mit Ideen den Weg frei machen“, so Steinbach. Der Preis fungiere als „Sprungbrett und macht Leistungen der Unternehmen sichtbar“.

Mit dem seit 29 Jahren von beiden Ländern gemeinsam organisierten Wettbewerb soll innovatives, herausragendes unternehmerisches Schaffen gewürdigt werden. Durch die Einbindung von Wirtschaftsunternehmen, weiteren Institutionen und Medienhäusern wie der Märkischen Allgemeinen als Partner war und ist der Innovationspreis Berlin Brandenburg zugleich ein Preis der Wirtschaft für die Wirtschaft. gd