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Home Sonderthemen Oberhavel Ein Rasen in sattem Grün ist keine Selbstverständlichkeit
23:31 09.04.2019
Die Spuren des vergangenen Sommers sind oft noch zu sehen. FOTOS: DJD/FLORAGARD, FOTOLIA

Gartenbesitzern in der Region hat im vergangenen Jahr die Hitze und Trockenheit zu schaffen gemacht. Vor allem der Rasen hat unter den Wetterextremen oft gelitten. Mit guter Pflege kann aber ein sattes Grün zurückkehren.

Rasen mähen:
Mit Beginn der Wachstumsperiode im Frühling sollte der Rasen möglichst einmal in der Woche gemäht werden. Ideal ist eine Schnitthöhe von drei bis vier Zentimetern. So können die Gräser neue Seitentriebe bilden und der Rasen wird dichter. Mit steigenden Temperaturen können die Mähintervalle verlängert werden. In sehr heißen Phasen ist eine Schnitthöhe von fünf bis sieben Zentimetern besser, weil längeres Gras die Feuchtigkeit besser speichert.

Rasen stärken:
Damit ein Rasen auch extremer Hitze widersteht, braucht er Sand, Humus, ausreichend Nährstoffe und natürliche Bodenorganismen. Für die Düngung wählt man am besten einen regnerischen Tag. Mit dem Regenwasser sickern die Nährstoffe besonders gut in den Boden ein. Sehr schwere Böden können mit Rasensand aufgelockert werden. Die Drainage wird unterstützt, was die Wurzeln mit gesundem Wachstum danken.

Rasen bewässern:
Dass ein Rasen unter Wassermangel leidet, erkennt man daran, dass sich die Gräser nicht wieder aufrichten, nachdem sie betreten wurden. Doch soweit sollte man es im Hochsommer gar nicht erst kommen lassen. Bleiben Niederschläge über eine längere Zeit aus, braucht der Rasen regelmäßig Wasser. Grundsätzlich gilt: Intensives Bewässern ein- bis zweimal in der Woche bekommt den Gräsern besser als tägliches oberflächliches Sprengen, das nur die oberste Bodenschicht durchfeuchtet. Damit das Wasser nicht gleich wieder verdunstet, sollte man die Bewässerung in die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden legen.

Nachsaat:
Bei einem extrem heißen Sommer wie im vergangenen Jahr ist eine ausreichende Bewässerung kaum möglich. Sind dadurch Teile des Rasens zerstört, sollten Hobbygärtner verdorrte Halme und vor allem Moos von der Oberfläche entfernen, um den überlebenden Gräsern die Möglichkeit zu geben, sich bei einsetzendem Regen schneller zu regenerieren. Das kann etwas dauern. Nur in den allerseltensten Fällen werden die Gräser komplett zerstört. Dann jedoch bleibt nur eine Nachsaat.


Mit ihrem neuen Beratungsangebot „Eignungs-Check Solar“ richtet sich die Verbraucherzentrale Brandenburg ab sofort an private Haus- und Wohnungseigentümer: Für 30 Euro prüfen die Energieberater der Verbraucherzentrale individuell und vor Ort, ob es sich für Eigentümer aus finanzieller und baulicher Sicht lohnt, eine eigene Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage einzubauen.

Beim „Eignungs-Check Solar“ besucht ein Energieberater den Verbraucher zu Hause und prüft, ob das eigene Gebäude für eine Photovoltaik-Anlage beziehungsweise eine Solarthermie-Anlage geeignet ist. Er ermittelt die ungefähr benötigte Größe und den voraussichtlichen Ertrag der Anlage und weist auf eventuell erforderliche bauliche oder technische Voraussetzungen hin. Die Ergebnisse hält der Energieberater in einem Bericht schriftlich fest. Hier findet der Verbraucher auch Informationen zu Kosten und Fördermöglichkeiten.

„Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen sind eine ‚saubere‘ Möglichkeit, Strom und Wärme für den eigenen Haushalt zu erzeugen“, erklärt Marlies Hopf, Leiterin des Energieprojektes bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Verbraucher gewännen dadurch nicht nur ein Stück Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung, sondern könnten sich auch aktiv an der notwendigen Energiewende beteiligen, so Marlies Hopf.

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