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Home Sonderthemen Oberhavel Behaglichkeit durch Wärme von unten
16:19 04.12.2018
Fußbodenheizung: Wenn die Wärme von unten kommt, fühlen sich Kinder auch im Winter beim Spielen wohl FOTO: JAN POTENTE/IBK – INITIATIVE BODENBELÄGE KLEBEN

Behaglichkeit, Komfort und Energieeffizienz – eine Fußbodenheizung bringt viele Vorteile. Bewohner können durch solche Anlagen das ganze Jahr über Barfußlaufen. Aus den Schuhen und Socken zu schlüpfen, ist ein Gefühl von Freiheit, das Besitzer von Fußbodenheizungen auch im Winter genießen. Selbst wenn es draußen stürmt und schneit, haben sie es durch die angenehme Bodenwärme behaglich. 

Daher ist es kein Wunder, dass fast jedes zweite Ein- oder Zweifamilienhaus bereits über eine Fußbodenheizung verfügt, so die Zahlen des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen. Mit geklebten Bodenbelägen können diese Systeme am besten punkten. Durch diese Verlegetechnik verteilt sich die Wärme noch zügiger über die Oberfläche im ganzen Raum.

Bei der schwimmenden oder losen Verlegung von Bodenbelägen entstehen isolierende Luftpolster. Diese bremsen den Wärmefluss. Es dauert spürbar länger, bis Wohlfühltemperaturen herrschen und bis dahin wird mehr Energie verbraucht. Geklebte Beläge sind dahingegen unmittelbar mit dem Untergrund verbunden. Dadurch wird die Wärme direkt in den Raum geleitet. Dass bei geklebten Bodenbelägen keine Hohlräume vorhanden sind, senkt zusätzlich den Raum- und Trittschall. Grundsätzlich kann auf Fußbodenheizungen jegliche Art von Bodenbelägen verlegt werden – ob Teppiche, Linoleum- und Designbeläge oder Parkett. Für alle gilt: Kleben vermeidet Energieverluste und bringt mehr Wärme.

Mit dem Einbau sollten Bauherren einen Fachmann beauftragen. Der achtet darauf, dass der zulässige Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelages eingehalten wird. Generell gilt: Je niedriger dieser ist, desto geeigneter die Kombination mit einer Fußbodenheizung. net


Eigentümer sollten spätestens jetzt daran denken, ihre Immobilie winterfest zu machen. Frost, Schnee und Hagel sind eine Belastungsprobe für jedes Haus und verursachen schwere Schäden. Beim Heizen etwa ist übertriebene Sparsamkeit fehl am Platz. Einfache Faustregel: Im ganzen Haus sollte immer eine Raumtemperatur von mindestens 17 Grad Celsius vorherrschen. Ist es kälter, kann sich Kondensat und folglich Schimmel bilden. Auch das Heizen von vollständig ausgekühlten Räumen dauert länger und ist energieintensiver. Werden selten genutzte Räume nicht geheizt, nimmt die Wand die Kälte auf und gibt sie an Nachbarräume ab.

Risse in der Fassade sind nicht nur ein äußerlicher Makel. Werden sie nicht rechtzeitig behandelt, kann Feuchtigkeit eintreten. Gefriert eingedrungenes Wasser, vergrößern sich die Risse. Das kann zu erheblichen Bauschäden führen. Spätestens vor Beginn des Winters empfiehlt es sich daher, die Fassade gründlich auf Risse zu untersuchen. Spätere Reparaturen würden meist teurer.

Moderne Kaminöfen kommen oft mit wenig Platz aus. FOTOS: LEDA, FOTOLIA
Moderne Kaminöfen kommen oft mit wenig Platz aus. FOTOS: LEDA, FOTOLIA

Waren Computer in den 1980er Jahren noch klobige Geräte mit geringer Leistung, sind sie heute effizienter und schicker denn je. Dabei wurden sie mit der Zeit nicht nur kompakter, sie verfügen inzwischen auch über ein hohes Maß an Bedienkomfort. Ermöglicht haben das immer leistungsstärkere Speicher auf immer weniger Raum.

Speicheröfen halten die Wärme lange

Ganz ähnlich verhält es sich bei modernen Kaminöfen. Auch auf diesem Gebiet hat der technische Fortschritt wahre Quantensprünge vollbracht und nicht nur zu höherer Leistung und angenehmerer Anwendung, sondern auch zu einer kompakteren Bauweise geführt. Damit lassen sich die Wärmespender auch nachträglich gut in einen bestehenden Wohnungsgrundriss einfügen.

Hervorragende Eigenschaften haben Speicheröfen, die ihre Wärme lange halten können. Ihre Funktionsweise ist so genial wie einfach: Im Inneren der Speicheröfen ist ein massiver Kern verbaut, bestehend aus Schamotte oder Gusseisen. Dieser nimmt die Hitze des Feuers während des Abbrandes auf und gibt sie nach und nach an den Aufstellraum ab. Selbst nachdem die Flammen erloschen sind. Das macht die Öfen zu wahren Dauerwärmespendern. Durch die zusätzliche Speichermasse lässt sich die Wärmeabgabe des Ofens optimieren und die Energie effizienter nutzen. Mehr noch: Es schont die Umwelt und kann die Zentralheizung an kühlen Herbst- und Wintertagen entlasten.

Für einen Kaminofen wie den schlanken Colona des Herstellers Leda, der aus 13 einzelnen Gussringen gefertigt und mit einem 290-Kilogramm-Schamotte-Speicherkern ausgestattet ist, bedeutet das bis zu zehn Stunden länger wohltuende, milde Strahlungswärme – wohldosiert und Schritt für Schritt.

Bei anderen Modellen des gleichen Herstellers sind Speichereinlagen aus massivem Gusseisen verbaut. Guss ist ein Material, das traditionell im Ofenbau Verwendung findet und für seine außerordentliche Hitzebelastbarkeit sowie Speicherfähigkeiten bekannt ist. Durch seine spezifische Dichte ist es hinsichtlich seines Könnens extrem kompakt, so dass viel Speicherleistung auf engem Raum verfügbar ist. Perfekt für hochgedämmte Häuser und gut isolierte Wohnungen, da die zeitverzögerte Wärmeabgabe ein Überhitzen des Raumes verhindert. Speicheröfen sind also immer dort optimal, wo es auch nach dem Kaminabend noch kuschelig warm bleiben soll – klingt nach guter Performance. net

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