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10:00 28.12.2021

Neuruppin/Kyritz. Treue Verbündete von den Mitarbeitern der Tierheime und Pflegestellen sind die Männer und Frauen vom Futterhaus Neuruppin. Sie sammeln seit einigen Jahren immer in der Weihnachtszeit Spenden ihrer Kunden, um diese den Tierheimen und Tierschutzorganisationen zur Verfügung zu stellen. „Dabei suchen wir immer ein Tierheim aus, für welches vom ersten Advent bis zum Heiligabend gesammelt wird“, berichtet der Filialleiter des Neuruppiner Futterhauses, Toni Schaske. „In diesem Jahr“, so Schaske weiter, „haben wir uns für das Tierheim in Herzsprung entschieden. Bei dieser Entscheidung berücksichtigten wir vor allem auch die Wünsche unserer Kunden.“ 
 

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Was die Spenden angeht, so der Filialleiter, wäre eine breite Palette von Futterangeboten, Spielzeug und verschiedenen Gebrauchsgegenständen für die Tiere vorhanden. Die Spendenbereitschaft sei noch immer ungebrochen. Fast alles, was auf den Wunschzetteln stand, sei auch gespendet worden.

René Berthold vom Tierheim Herzsprung ist mehr als zufrieden: „Wie er betonte, ist es gerade jetzt, in den Zeiten der Pandemie, sehr wichtig, dass wir unterstützt werden. Wir können zwar auch auf unsere lieben Stammspender wie den Futterhandel Wittstock und weitere zurückgreifen, aber durch den Lockdown und die anderen Einschränkungen ist unser Spendenaufkommen erheblich zurückgegangen. Als uns das Futterhaus anrief, waren wir hellauf begeistert.“

45 Hunde und viele weitere Tiere werden im Tierheim Herzsprung und im dazugehörigen Gnadenhof versorgt. „Wir lieben unsere Tiere, sie sind wie Kinder, die unsere volle Pflege und Fürsorge benötigen.“ Berthold mahnt auch noch einmal, bitte keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken. Tiere, so der Tierheimleiter, gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Pünktlich am Heiligabend wird er mit seinem Team die Spenden in Neuruppin entgegennehmen und noch am selben Tag einen Teil davon an die Tiere weitergeben. René Berthold: „Ich bedanke mich bei allen Spendern und wünsche mir noch viel mehr Zusammenhalt zwischen den Menschen und dass wir unsere Mitgeschöpfe ebenso schätzen wie uns selbst.“ pl

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