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Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg

Home Sonderthemen Fläming Bollmann zurück in der Havelstadt
00:00 18.01.2019
Fritze Bollmann langweilt sich in seinem wolkigen Himmelreich. Noch einmal Angeln auf dem Beetzsee ist sein großer Wunsch. FOTO: MICHAELA EGGERT

Brandenburg/H. Auf die Spuren der Brandenburger Legende Fritze Bollmann begibt sich der Brandenburger Autor, Regisseur und Schauspieler Ilja Hübner im Stück „Fritzes Wiederkehr“ gemeinsam mit dem Ensemble der Brandenburger Bürgerbühne.

Ein Theaterstück für alle Brandenburger

Nur einmal noch auf den heimischen Beetzsee hinaus rudern und die Angel auswerfen: So der Tagtraum und große Wunsch des gelangweilten Fritze Bollmann, der in der Himmelssphäre hockt und sich nach Brandenburger Nass sehnt.


Sein eindringliches Betteln beim Chef, alias Gott, zeigt Wirkung, sodass Bollmann mit göttlichem Geleit zurück auf die Erde darf. Dass die Havelstadt längst nicht mehr jene aus seinen Erinnerungen ist, scheint der passionierte Angler glatt verdrängt zu haben. So nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Das Besondere am Schauspiel des künstlerischen Leiters Hübner ist sicher, dass es von Brandenburgern für die Brandenburger entstanden ist und auch von Havelstädtern aufgeführt wird. Auf humorvolle Art und Weise zeigt sich in der Geschichte ein nicht ganz ernst gemeinter Blick aufs heutige Brandenburg an der Havel.

Das Gestern und Heute geht nahtlos ineinander über. „Fritzes Wiederkehr“ ist eine Geschichte, wie sie so nur in der Havelstadt gespielt werden kann. Identitätsstiftend, heiter und ohne einen zornigen Blick zurück.

Sechs Termine laden zum Zusehen ein

Premiere feiert das Stück am Freitag, 8. Februar, 19.30 Uhr auf der Probebühne. Weitere Termine sind der 9. Februar, 15. und 31. März, sowie der 6. April und 4. Mai. Die Vorstellkungen am 31. März und 4. Mai werden am Nachmittag um 16 Uhr gezeigt.


„Burn or out" ist ein informatives Theaterstück mit aktueller Thematik. FOTO: DANIEL WANDKE
„Burn or out" ist ein informatives Theaterstück mit aktueller Thematik. FOTO: DANIEL WANDKE

Brandenburg/H. Auf unterhaltsame und tragisch-komische Weise zeigen drei Schauspieler in verschiedenen Rollen, wie es in der heutigen Arbeitswelt zum kollektiven Burnout kommt. Der Theaterabend unter dem Titel „Burn or out“ war bereits in der letzten Spielzeit sehr erfolgreich und beschäftigt sich auch mit alternativen Lebensweisen, die einem individuellen Burnout vorbeugen können. Zu sehen am 15. Februar, 16. März und 4. April um 19.30 Uhr auf der Studiobühne.


nach den ausverkauften Neujahrskonzerten starten wir nun durch mit neuen breitgefächerten und attraktiven Angeboten.

War er Ehemann? Oder Freund? Vielleicht Liebhaber? Gar Macho? – Klein war er, dick, kein Schönling und trotzdem, Kurt Tucholsky zog viele Frauen in seinen Bann.

Mit dem Schauspiel „Weiberheld? – Mit Tucholsky im Bett“ lassen wir die sechs wichtigsten Frauen Tucholskys zu Wort kommen. Mit dabei Mary Gerold – Tucholskys große Liebe und zweite Ehefrau – aber auch seine wichtigsten Liebhaberinnen Else Weil und Lisa Matthias.

Durch rasante Wechsel von Komik und Tragik sowie durch Klavier-, Akkordeon- oder Geigenmusik nehmen wir das Publikum mit auf eine Reise durch das Liebesleben und Liebesleiden dieses großen Dichters und Womanizers Kurt Tucholsky.

Entschlackt, verkürzt und hochpolitisch ist „Hamlet“ in der Fassung von Peter Kaempfe zu erleben. Eine Inszenierung, die das Brandenburger Theaterpublikum bereits im Februar 2018 begeisterte, da diese durch intelligente Späße, packende, uns altbekannte Verse und ein überaus engagiertes, lustvolles und doch präzises Spiel besticht.

Der Clou der Inszenierung: Drei Schauspieler schlüpfen in insgesamt elf unterschiedliche Rollen, was den Komödianten des Hexenberg Ensembles die Gelegenheit bietet, ihre enorme Bandbreite zu entfalten.

Die Brandenburger Schriftstellerin Carla Maria Heinze wird persönlich aus ihrem neuen Krimi „Brandenburger Gold“ lesen. Zum dritten Mal ermitteln die ehemalige Fallanalytikerin Enne und ihr Sohn Maik von Lilienthal, die sich durch ein schwieriges Spurengewirr kämpfen müssen.

Wie Sie sehen, das Brandenburger Theater ist immer einen Besuch wert!

Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Gesche Rintelen


„Das Wirtshaus im Spessart" erzählt eine Räubergeschichte um ein schönes Fräulein und ihren knausrigen Vater. FOTO: MARLIES KROSS
„Das Wirtshaus im Spessart" erzählt eine Räubergeschichte um ein schönes Fräulein und ihren knausrigen Vater. FOTO: MARLIES KROSS

Brandenburg/H. „Das Wirtshaus im Spessart“ nach Wilhelm Hauff ist eigentlich eine verzwickte Liebesgeschichte. Da werden Fräulein und Verlobter von Räubern entführt, um vom Grafen Lösegeld für das Töchterchen zu erpressen und selbst die Entführer bemerken nicht einmal, dass die junge Comtesse selbst verkleidet mit vor ihren Vater tritt.

Dieser will keinen Gulden locker machen, sondern die Polizei einschalten. Bitter enttäuscht schließt sich daraufhin das Töchterlein den Räubern an, in deren „Hauptmann“ sie sich bereits Hals über Kopf verliebt hat ... Die ganze Geschichte zeigt das Staatstheater Cottbus am Freitag und Samstag, 1. und 2. Februar, jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus des Brandenburger Theaters.


Ein modernes Roadmovie widmet sich am Freitag, 22. Februar, 10 Uhr dem Thema Erwachsenwerden. Ilja Schierbaum alias „Co“ erwacht eines Morgens in einer Welt, die mit seinen Kindertagen nichts mehr gemein hat. Hormone spielen verrückt, Pickel sprießen im Gesicht und die Haare stehen zu Berge. Das Jugendstück „Co-Starring“ von Theo Fransz widmet sich mit direkter Sprache und bewusster Überhöhung auch Themen wie Selbstbefriedigung und Suizid, ganz ohne dabei den pädagogischen Zeigefinger zu heben. Das Stück für Zuschauer ab 14 Jahren wird musikalisch von Marcus Thomas begleitet. Die Produktion des Brandenburger Theaters ist außerdem noch am 26. und 28. März zu sehen.


Die „Herkuleskeule Dresden“ präsentiert ein Trio, welches sich unter dem Motto „Freibier wird teurer“ in die Herzen der Zuschauer singt, tanzt und spielt. Autor Wolfgang Schaller lädt ein zum bissigen Zeitspektakel in einer Politshow, die sich dem Sinn und Unsinn der aus den Fugen geratenen Welt widmet.

Jens Wagner an den Tasten und Volker Fiebig an Schlagwerk und Geige beweisen, dass die Herkuleskeule neben kluger Gesellschaftskritik auch musikalische Höhepunkte zu bieten hat.

Die Dreier-Kombo Birgit Schaller, Hannes Sell und Jürgen Stegmann freut sich am Sonntag, 3. Februar, bei zwei Vorstellungen um 15 und 19.30 Uhr auf sein aufmerksames Publikum im Großen Haus.

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