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Home Sonderthemen Fläming Flammenspiel auf Knopfdruck
14:00 06.10.2020
Ein Gaskamin lässt Optionen für Design-Ideen. foto: adk/Carismo
Treppenbau Müller

In Großbritannien ist der Gaskamin im Wohnzimmer seit jeher beliebt, inzwischen erfreut er sich auch in Deutschland wachsender Nachfrage. Per Knopfdruck, Fernbedienung oder Smartphone das Flammenspiel ein- und ausschalten: In puncto Bequemlichkeit sind Gaskamine unübertroffen.

Das passt zu modernen Smart Homes mit intelligent vernetzter Haustechnik für mehr Wohnkomfort. Die Betriebszeiten eines Gaskamins sind flexibel programmierbar. So kann beim Heimkommen bereits das Kaminfeuer lodern. Auch wer wenig Zeit hat, aber nicht auf ein Kaminambiente verzichten möchte, ist mit einer Gasfeuerstätte gut beraten. Versorgt wird sie über einen Erdgasanschluss oder mit Flüssiggas (Propan).

Bei Gaskaminen schlagen die Herzen von Design-Liebhabern höher: Die Formfreiheit reicht von kompakten über klassische bis hin zu ausgefallen Modellen wie Panoramakaminen, Eck- und Durchsichtkaminen, die den Blick ins Nachbarzimmer freigeben. Kein Wunder, dass Architekten bei der Konzeption von Wohnanlagen, Büros, Hotellobbys oder Wellnesscentern gerne Gasfeuerstätten als Blickfang und Lifestyle-Element einsetzen. Um das Flammenbild eines Holzfeuers täuschend echt zu imitieren, haben Gaskamin-Hersteller durchdachte Verbrennungstechniken entwickelt. Eine genau abgestimmte Sauerstoffzufuhr erzeugt das Spiel der möglichst langen Flammen. Feuerfeste Holzscheit-Imitate aus Keramik spielen ihre Rolle so gut, dass kaum Unterschiede zu echtem Holzfeuer erkennbar sind.

Gaskamine eignen sich auch dort, wo Heizen mit Holz nicht möglich oder nicht zulässig ist. Das gilt für Gebiete, in denen keine festen Brennstoffe verbrannt werden dürfen ebenso wie etwa für Gebäude ohne passenden Schornstein. Für Niedrigenergiehäuser sind geschlossene, raumluftunabhängige Gaskamine eine Lösung. Auch bei Feinstaubalarm in der Stadt ist man mit einem Gaskamin auf der sicheren Seite: Er erfüllt die Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

Der Umgang mit einer Gasfeuerstätte ist einfach. Für eine einwandfreie Technik dürfen die Geräte aber nur vom Ofen- und Luftheizungsbauer errichtet und vom Gasinstallateur angeschlossen werden.
   

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