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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Entspannung auf dem neuen Sofa
16:10 03.03.2020
Beim Sofa kommt es auf den Sitzkomfort an.
FOTO: DJD/STRESSLESS/EKORNES

Von Ulrich Nettelstroth

Früher oder später ist es so weit: Eine neue Couch muss her. Sei es durch die Veränderung der eigenen Lebenssituation oder weil die alten Polstermöbel schlicht ausgedient haben. Auf den Kauf sollte man sich gut vorbereiten, schließlich handelt es sich um eine größere Investition, an der man lange Freude haben möchte. Hat man vorher geklärt, ob es eine robuste und unempfindliche Familiencouch, ein ausziehbares Schlafsofa oder ein edles Designerstück sein soll, behält man mit diesen fünf Tipps die Übersicht beim Sofakauf:

Vorher genau messen: Da Sofas und Sessel im Möbelhaus meist wesentlich kleiner wirken, sollte man vorher genau Maß nehmen, damit es später in der Wohnung nicht zu bösen Überraschungen kommt. Auch Extras wie flexible Rückenlehnen müssen berücksichtigt werden.

Optik und Qualität: Natürlich ist die Optik ein wichtiges Kriterium beim Sofakauf, doch die Qualität eines Sitzmöbels zeigt sich meist erst nach Jahren. Deshalb sollten die Konstruktion, das Innenleben und das Bezugsmaterial geprüft werden. Bietet der Hersteller eine Garantie, die über die gesetzliche Gewährleistungsfrist hinausgeht, ist das ein Anzeichen für hochwertige Materialien und gute Verarbeitung.

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Sitzhöhe und Sitzbreite: Sitzbreite und -höhe müssen zum Körperbau passen. Dabei gilt, dass die Sitzfläche so tief sein sollte, dass zwischen Sitz und Kniekehle etwa zwei Finger Platz haben. Während für zierliche Menschen eine Sitzbreite von 50 Zentimetern völlig ausreichend ist, sollten stattliche Personen auf Sitzflächen mit mehr als 60 Zentimetern Breite achten.

Bezüge: Ob man sich für Bezüge aus Leder, Kunst- oder Naturfaser entscheidet, ist nicht nur Geschmackssache. Haustiere, die Haare auf den Möbeln hinterlassen und Kinder, die hin und wieder etwas verschütten, sollten bedacht werden. Leder ist in aller Regel unempfindlicher, doch auch Stoffbezüge sind inzwischen pflegeleichter als früher.

Online oder Möbelhaus: Eine Polstergarnitur online zu kaufen, birgt Risiken, weil man nicht Probesitzen kann. Sitzkomfort und die Bequemlichkeit lassen sich nur vor Ort im Möbelhaus testen.


Langlebig und nachhaltig

Fliesen sind dauerhafte Bodenbeläge

Bei Bodenbelägen unterscheidet sich die prognostizierte Nutzungsdauer deutlich, wie die „Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe“ ermittelte. Für einen einfachen Nadelfilzbelag geht man zwischen 5 und 8 Jahren aus, für hochwertige Teppichböden werden bis zu 12 Jahre angesetzt. Laminat hält je nach Qualität zwischen 8 und 15 Jahren, Echtholzböden länger, allerdings müssen sie alle 12 bis 15 Jahre aufgearbeitet werden. Ein besonders langlebiger Bodenbelag sind keramische Fliesen - mit einer statistischen Nutzungsdauer von 60 Jahren. Dass die robuste, dicht gebrannte Oberfläche auch noch viel länger nutzbar sein kann, beweisen Fliesen in älteren Gebäuden, die zum Teil schon Jahrhunderte alt sind. Im Unterschied zu anderen Bodenbelägen benötigen Bodenfliesen weder Auffrischungsrenovierungen noch besondere Pflege- oder Schutzmaßnahmen. Zur Langlebigkeit eines Fliesenbelags trägt auch die professionelle Verlegung bei. Da lohnt es sich, die Verlegung von Fliesen einem Innungsbetrieb anzuvertrauen.

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