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10:49 01.03.2021
Theo Timmermann (r.) und Libero Kamil Ratajczak im Kampf um den Ball beim Heimspiel gegen die BR Volleys. Oliver Schwandt

Bestensee. Wenn am morgigen Sonntag, dem 28. Februar, um 17 Uhr (live auf Sport1) das Volleyball-DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den United Volleys aus Frankfurt am Main beginnt, dann wird es sicherlich für Theo Timmermann eine ganz besondere Partie werden. Das liegt sicherlich auch daran, dass der 24-Jährige in Königs Wusterhausen geboren ist und zugleich der dienstälteste Akteur beim Dahmeland-Team ist.

„Als ich 2013 mit 17 Jahren in der Zweiten Bundesliga bei den Netzhoppers im Männerbereich angefangen habe, hätte ich mir sicherlich niemals vorstellen können, mit der Mannschaft jemals in einem Pokalendspiel zu stehen“, sagt Timmermann, „mit unserer Finalteilnahme am morgigen Sonntag geht für mich jedenfalls ein sehr großer Traum in Erfüllung. Wir haben in den bisherigen Pokalpartien in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, dass wir auch mit Spitzenteams aus der Liga mithalten können. Wir fahren jetzt mit ziemlich breiter Brust in die SAP Arena und wollen dort erstmalig in der Vereinsgeschichte den Pokal holen.“

Timmermann erblickte am 14. September 1996 in Königs Wusterhausen das Licht der Welt. Bereits in der zweiten Klasse wurde das Volleyball-Talent des 190 cm großen Außenangreifer des Dahmeland-Teams erkannt. „Netzhoppers-Jugendtrainer Christian Lotsch hatte mich im Sportunterricht beobachtet und mich überredet, beim Verein erste Schritte im Volleyballbereich zu unternehmen“, erinnert sich Timmermann an seinen Beginn als Jugendspieler bei den Netzhoppers.

Dort durchlief der Außenangreifer den kompletten Nachwuchsbereich, bevor er 2006 sein Debüt in der Zweiten Bundesliga gab. „Das ich diesen Schritt einmal schaffen würde, hätte ich nie gedacht, da ich nicht wie viele andere Spieler auf der Sportschule beim VCO in Berlin war“, berichtet Timmermann, der in seiner bisherigen Karriere auch schon einige interessante Angebote von anderen Vereinen auf seinem Tisch zu liegen hatte. „Ich habe Telematik in Wildau studiert und fühle mich bei den Netzhoppers pudelwohl. Deshalb kam ein Wechsel für mich bisher nicht wirklich in Frage.“ Von Oliver Schwandt
   

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