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08:49 10.03.2020
Effizienter, sparsamer und bequemer zu bedienen: Geschirrspüler von heute bieten einige Vorteile. FOTOS: AMK, FOTOLIA

Super sparsam, super komfortabel, super leise: „Wenn es um die Themen Effizienz, Nachhaltigkeit und Komfort geht, gerät man bei den neuen Geschirrspülern geradezu ins Schwärmen. Und dass sie auch für kleinere Haushalte eine gute Wahl sind, zeigen ihre exzellenten Werte beim Wasser- und Energieverbrauch“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche“ (AMK). 

Der Wasserverbrauch ist spürbar zurückgegangen. Ab sechs Liter im Automatikprogramm – und das bei voller Beladung mit 14 Maßgedecken. Es ist noch gar nicht so lange her, da galten 12 Liter pro Spülzyklus als Top-Referenzwert. Auch beim Energieverbrauch hat sich ganz viel getan. Bei den sparsamsten Geschirrspülern liegt er im Eco-Programm weit unter einer Kilowattstunde. Beim Anschluss ans Warmwasser lässt sich der ohnehin niedrige Verbrauchswert eines energieeffizienten Spülers nochmals deutlich senken. Wichtig vor allem in offenen Küchen: Einige Modelle arbeiten so leise, dass man sie kaum noch wahrnimmt: die Besten der Besten kommen im „Leise-Programm“ auf 36 bis 39 Dezibel.

Eine ebensolche Erfolgsbilanz weisen die Geräte – ob als vollintegriertes, teilintegriertes, Unterbau- oder Standmodell – auch in Sachen Komfort auf. Dazu zählen Ausstattungsvorzüge wie ein spezieller Schutz für Glas durch schonende Reinigung und Trocknung. Oder eine zuschaltbare Option, mit der sich die Spüldauer erheblich verkürzen lässt. Auch eine Hygiene-Funktion, etwa für Haushalte mit Kleinkindern oder Allergikern. Hierbei wird das Wasser über einen längeren Zeitraum auf bis zu 70 Grad erhitzt. Besonders stark verschmutztes Spülgut muss nicht manuell vorgereinigt werden, sondern kommt direkt in den Unterkorb. Dort sorgen zusätzliche Hochdruckdüsen und ein erhöhter Sprühdruck dafür, dass sich auch stark verkrustete Speisereste auflösen. Das iTüpfelchen an Komfort: Premium-Geschirrspüler mit einer automatischen Dosierung des Reinigers, zum Beispiel in Form eines speziellen Granulat-Vorrats, der vom Spüler programmabhängig, zum optimalen Zeitpunkt und stets in der richtigen Menge automatisch dosiert wird. Der Vorrat an Granulat reicht für etwa 20 Spülgänge.

„Eine sehr intelligent durchdachte Aufteilung des Innenraums nutzt jeden Zentimeter“, sagt AMK-Chef Volker Irle. „Wird im Oberkorb mehr Platz für hohes Spülgut benötigt, verstellt man ihn einfach in der Höhe.“ Spezielle Halterungen ermöglichen es, auch feine, langstielige Gläser, hohe Vasen oder Glaskaraffen im Unterkorb sicher zu verstauen. Essbesteck, Kochlöffel, Kellen oder kleine Espressotassen kommen in die herausnehmbare Besteckschublade. Für gründliches und schonendes Trocknen sind die neuen Geschirrspüler mit speziellen Trocknungstechnologien und optimierter Luftströmung ausgestattet.

Die Einstellungen erfolgen oft über Displays. Bei vollintegrierten Modellen wird die Restlaufzeit auf den Fußboden projiziert. Eine Ausleuchtung des Innenraums mit LEDs sorgt für Komfort beim Be- und Entladen des Geschirrspülers. „Viele Premium- und Markengeräte sind heute außerdem Connectivity-fähig und lassen sich per Mobile und App auch aus der Ferne steuern und kontrollieren. Und zuhause, wenn erwünscht, in Verbindung mit einem Smart Speaker auch noch per Sprachsteuerung“, so AMK-Geschäftsführer Volker Irle. Von Ulrich Nettelstroth


Altbaukauf: Nach Plänen fragen

Wer einen Altbau kauft, sollte unbedingt nach den Plänen und der Baugenehmigung des Hauses fragen und sich diese beim Kauf aushändigen lassen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Das gelingt nicht immer, denn manchmal sind die Dokumente gar nicht mehr vorhanden, etwa bei alten Häusern, deren Eigentümer mehrfach gewechselt haben. Gesetzlich besonders geregelt ist nur die Übergabepflicht des Energieausweises. Der muss schon Kaufinteressenten vorgelegt werden. Auch Unterlagen wie die Baugenehmigung müssen vom Verkäufer an den neuen Eigentümer übergeben werden – aber nur, wenn er sie besitzt. Wo nichts ist, existiert auch kein Anspruch auf Herausgabe. Darauf sollten sich Käufer aber nur im Notfall einlassen, denn sie müssen als neue Eigentümer jederzeit beweisen können, dass ihr Haus irgendwann einmal ordnungsgemäß genehmigt wurde. Weil auch Bauämter längst nicht alle Pläne archivieren, kann es sein, dass für ein Objekt tatsächlich keine Unterlagen mehr greifbar sind. Dann müssen die neuen Eigentümer den Bau nachgenehmigen lassen, mit allen Problemen und Kosten. Widerspricht im schlimmsten Fall das Haus geltendem Baurecht und helfen auch keine Ausnahmegenehmigungen, drohen sogar Teilabriss oder vollständiger Rückbau.
     

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