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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Das Land, wo die Zitronen blühen
09:16 09.07.2019
Mediterrane Kübelpflanzen verschönern die Terrasse. FOTOS: GMH/VOLKER MICHAEL; FOTOLIA
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Rasen braucht gezielte Bewässerung

Am Himmel kein Wölkchen, die Sonne brennt schon in der Früh und Regen hat es wochenlang nicht gegeben. Das gab es vergangenes Jahr reichlich – und auch in diesem Jahr präsentiert sich der Sommer ähnlich. Regen scheint wegen Klimaveränderungen selten zu werden, Temperaturrekorde zum Normalfall. Schön ist das für alle, die Zeit im Garten verbringen.

Für die Pflanzenwelt aber bedeutet Trockenheit eine Belastung. Das gilt auch für den Rasen. Schließlich ist England mit gemäßigten Temperaturen und regelmäßigem Regen Mutterland des Rasens.

Wer gepflegtes Grün erhalten will, muss in Trockenperioden gezielt vorgehen. Der Rasenmäher hat hitzefrei, längere Grashalme überstehen Durstphasen besser, weil sie sich gegenseitig beschatten. Bis zu acht Zentimeter darf das Grün jetzt werden. Muss doch gemäht werden, sollte es abends passieren, damit Schnittstellen nicht austrocknen. Bei langer Trockenheit lässt das Wachstum nach.

Bewässerung ist nicht ganz einfach. Selbst bei großer Hitze sollte der Rasen nicht täglich gesprengt werden. Besser als häufigeres oberflächliches Wässern ist es, ein oder zwei Mal pro Woche intensiv zu beregnen. Faustregel: 10 bis 25 Liter pro Quadratmeter. Der Boden muss bis Spatentiefe durchnässt sein, damit die Wurzeln Feuchtigkeit aufnehmen können. Das kräftigt die Pflanzen. Das Wässern sollte nicht in der Tageshitze erfolgen, sondern früh morgens. Wer nicht aufstehen will, kann eine Bewässerungsautomatik benutzen. Alternativ ist es möglich, abends zu beregnen.

Gedüngt werden sollte bei großer Hitze nicht. Rasen benötigt Dünger, um sich zu entwickeln. Empfohlen wird aber, nur zu Beginn der Wachstumssaison, auf dem Höhepunkt und gegen Ende des Sommers zu düngen. Gedüngt werden sollte an bedeckten, trockenen Tagen. Wer beim Bewässern konsequent ist, muss bei Trockenheit keinen Totalschaden des Rasens befürchten. net


Schirm sollte sicher stehen

Beim Kauf eines Sonnenschirms kommt es auch auf Sicherheit an. „Verbraucher sollten die Arretierung des Schirms und Verstellmöglichkeiten testen“, rät Tüv-Süd-Produktexperte Michael Rann. Wenn Verbindungen haken oder sich schwer verstellen lassen, steigt die Verletzungsgefahr. Neben der Funktion als Schattenspender sollte der Schirm auch vor UV-Strahlen schützen. Ob der Stoff einen UV-Schutzfaktor aufweist, erfahren Käufer durch Hinweise auf der Verpackung oder am Produktschild.

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