Menü
Anmelden
Wetter Gewitter
24°/21°Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg

Home Sonderthemen Zossen Corona sorgt für mehr Hygiene
07:26 25.05.2020
Gründliches Händewaschen senkt die Gefahr einer Infektion. 
FOTO: PAUL ZINKEN/DPA
   

Die Corona-Krise hat zu einem disziplinierteren Verhalten in Sachen Handhygiene geführt. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännische Krankenkasse KKH. Demnach wäscht sich aktuell nahezu jeder (93 Prozent) nach dem Nach-Hause-Kommen die Hände. Im vergangenen Jahr sagten dies hingegen nur 71 Prozent der Befragten. Auch nach dem Berühren von Türklinken, Geländern und anderen Gegenständen, die mit Keimen behaftet sein können, suchen mittlerweile gut zwei Drittel der Bundesbürger das Waschbecken auf. 2019 gab dies indes weniger als die Hälfte an. Darüber hinaus berichten aktuell demnach 73 Prozent der Befragten, dass sie sich die Hände vor jeder Mahlzeit waschen (2019 sagten dies 65 Prozent). Jeder Vierte tut dies tagsüber sogar mindestens einmal pro Stunde (2019 hingegen nur jeder Siebte).

Zugenommen hat in der Corona-Krise außerdem das Bedürfnis der Deutschen, sich unterwegs gegen Viren und Bakterien zu wappnen: So trägt inzwischen jeder Dritte immer ein Desinfektionsspray und jeder Vierte stets Desinfektionstücher mit sich. 2019 war es noch jeder Vierte beziehungsweise jeder Fünfte, 2015 sogar nur jeder Siebte beziehungsweise jeder Achte. 83 Prozent der Befragten versuchen aktuell darüber hinaus, im Alltag möglichst wenige Dinge wie Türklinken oder Schalter anzufassen (2019 waren es noch 53 Prozent). Darüber hinaus tragen neuerdings 28 Prozent der Befragten zum Beispiel beim Einkaufen Einmalhandschuhe. Jeder fünfte Mann und jede vierte Frau nutzten außerdem bereits vor der Einführung der Maskenpflicht einen Mundschutz.
      

2
/
3
Datenschutz