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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Bei Nässe steigt die Sturzgefahr
10:18 05.11.2019
Risikofaktoren in Herbst und Winter: Nässe und Dunkelheit. FOTOS: DJD/SUPERGRIP ANTIRUTSCH, FOTOLIA
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Von Ulrich Nettelstroth  

Ein großer Teil der Unfälle in Deutschland geht nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf Stürze zurück. Vor allem in höherem Lebensalter können sie schwere Folgen haben, wie Knochenbrüche und Krankenhauseinweisungen. Bei 34 Prozent der erfassten Sturzunfälle kommt es nach RKI-Angaben zu einer Fraktur, bei 27 Prozent ist ein Aufenthalt in einer Klinik notwendig.

Die Deutsche Seniorenliga rät deshalb, Stolperfallen im Haus und seinem Umfeld konsequent zu beseitigen. In der Wohnung betrifft das zum Beispiel hochstehende Teppichkanten und rutschige Läufer, quer durch den Raum verlegte Kabel sowie Taschen, Staubsauger oder Dekorationsartikel auf dem Fußboden.

Im Außenbereich kommt es vor allem auf eine gute Beleuchtung an. Unbeleuchtete Treppenstufen und dunkle Hauseingänge sind Gefahrenpunkte. Eine gute Lösung kann ein Zusatzlicht sein, das durch einen Bewegungsmelder immer dann eingeschaltet wird, wenn sich jemand dem Eingangsbereich nähert. Treppen an der Haustür sollten auch dann mit einem Handlauf ausgestattet sein, wenn sie nur aus wenigen Stufen bestehen, empfiehlt die Seniorenliga. Stürze auf Treppen und Stufen führen in der Regel zu deutlich schwerwiegenderen Folgen als ein Stolpern auf ebener Fläche.

Gerade im Herbst und Winter ist zudem ein rutschfester Belag im Außenbereich besonders wichtig. Terrassen, Treppenstufen und Wege, die mit Keramik- oder Natursteinfliesen belegt sind, können sich jetzt in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln. Nässe, Laubreste und Schmutz bilden dabei häufig eine gefährliche Mischung. Schon ein unbedachter Moment kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Vor allem Fehltritte auf Treppen sind gefährlich. Neben aller Vorsicht ist es daher empfehlenswert, mögliche glitschige Flächen rund ums Haus rechtzeitig zu entschärfen. Deshalb sind Laubreste am besten zu entfernen, bevor sich aus ihnen eine gefährliche Schmierschicht entwickelt.

Eine gute Beleuchtung sowie beispielsweise das konsequente Nutzen des Handlaufs beim Betreten der Treppenstufen können die eigene Sicherheit bereits wesentlich erhöhen. Zusätzlich ist es möglich, die Fliesen mit Antirutschmaterialien zu behandeln. Bei dem Verfahren, auf das auch zahlreiche Profis setzen, sorgt eine chemische Reaktion dafür, dass sich die Oberflächenstruktur des Belags verändert. Die Optik der Bodenplatten wird dabei nicht beeinträchtigt. Nach einer gründlichen Reinigung wird das Konzentrat aufgetragen. Gut eine halbe Stunde sollte es einwirken. Hausbesitzer sollten darauf achten, dass die Temperaturen mindestens acht Grad Celsius betragen, und sich einen regenfreien Tag aussuchen.



Keine Wärmequelle, sondern ein Dekorationsobjekt: tragbare Feuerstelle auf der Basis von Bio-Ethanol. FOTO. SPATHERM
Keine Wärmequelle, sondern ein Dekorationsobjekt: tragbare Feuerstelle auf der Basis von Bio-Ethanol. FOTO. SPATHERM

Unabhängig von Raum und Zeit die Seele baumeln lassen, den Feierabend genießen oder das Wochenende einläuten, gemütlich und stilvoll zugleich. Wer wünscht sich das nicht? Für viele gehört dazu auch das flackernde Spiel der Flammen. Sei es ganz traditionell vor dem Kaminfeuer oder in Form einer Kerze.

Ein neuer Trend, der die Liebe zur Flamme in jeder Wohnung ermöglicht, sind tragbare Feuerstellen, bei denen Bioethanol geschützt hinter Glasscheiben abbrennt. Es gibt sie als Kamin oder auch kleiner, als stilvolles Tischfeuer.

Anders als bei einem klassischen Kaminofen kommen die Hingucker ohne Schornstein aus und können als Dekoobjekte an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden, auf dem Esstisch genauso wie neben dem Sofa oder auf der Terrasse. Bei der Verbrennung des aus Pflanzen hergestellten Alkohols entsteht neben Wärme und Wasserdampf nur Kohlendioxid.

Zum Heizen sind die Geräte allerdings auch dann nicht gedacht, wenn sie das Wort Kamin im Namen tragen. Die Wärmeausbeute wäre dafür zu gering. Zu beachten ist ferner, dass aufgrund des Sauerstoffverbrauchs die Feuerstellen nur in gut gelüfteten Räumen benutzt werden sollten. Im Freien, etwa auf der Terrasse, bieten die Feuerstellen ein ruhiges Licht statt rußender Fackeln oder wackliger Windlichter. Die seitlichen Glasscheiben schützen dabei den Brenner nicht nur vor Zugluft, sondern spiegeln auch den harmonischen Flammentanz wider.

Allerdings: Es handelt sich um offenes Feuer. Wer eine solche Feuerstelle kaufen will, sollte das in einem Fachgeschäft tun und sich gut beraten lassen, empfiehlt die Stiftung Warentest. Läuft das Ethanol etwa während des Befüllens aus und entzündet es sich, kann schnell ein unkontrollierbarer Brand entstehen. net


Pakete genauso einfach zu Hause empfangen zu können wie Briefe – diesen Traum hegt jeder dritte Online-Käufer. Statt stundenlang zuhause sein müssen, um ein Paket in Empfang zu nehmen, würden 32 Prozent gerne einen privaten Paketkasten nutzen, so eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Kein Gang mehr zum Nachbarn, zur Paketstation oder zur Postfiliale. „Gerade für Berufstätige sind Paketboxen attraktiv, da sie anders als Postfilialen oder kleine Paket-Shops rund um die Uhr zugänglich sind“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Die Verbraucher bevorzugen dabei selbstverständlich immer anbieterneutrale Lösungen für alle Paketlieferanten.“ Zurückhaltend stehen die Verbraucher der Zustellung des Pakets in die eigene Wohnung mittels eines Einmalkennworts oder per Gesichtserkennung des Paketboten gegenüber. Das können sich nur 14 Prozent vorstellen. Auch an der Zustellung des Pakets in den Kofferraum des eigenen Autos mittels Digital- Schlüssel für den Zusteller sind nur zwölf Prozent der Befragten interessiert.


Immer mehr Menschen begeistern sich für das Imkern. Aktuell sind rund 120 000 Imker registriert, ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Der Trend zu kleineren Imkereien mit nur wenigen oder einem Bienenvolk setzt sich dabei weiter fort. „Was vielen nicht bewusst ist: Wer seinen Honig selbst produziert, hat nicht nur für die Bienen die Verantwortung, sondern auch für den Honig. Der Hobby-Imker ist im rechtlichen Sinn Lebensmittelunternehmer“, erklärt Andreas Daxenberger von TÜV Süd. Bei nicht fachgerechter Betreuung und ungeeigneten Haltungsbedingungen droht zudem die Übertragung gefährlicher Krankheiten unter den Bienenvölkern. Freizeit-Imker müssen zwar keinen Ausbildungsnachweis vorlegen. Sie können aber Kurse und Fortbildungen besuchen, die zum Beispiel auf der Homepage des Deutschen Imkerbunds zu finden sind.


Futterstellen für Vögel müssen so gebaut sein, dass das Futter nicht nass wird. Außerdem darf kein Kot ins Futter gelangen, sonst breiten sich Krankheiten schnell aus, so der Hinweis von Vogelschützern. Besonders hygienisch sind Futtersäulen.

Bei der Reinigung des Futterhauses ist unbedingt auf scharfe Chemikalien zu verzichten. Am besten wird das Haus zunächst ausgebürstet und anschließend mit heißem Wasser ausgespült.

Das Futterhaus sollte frei aufgestellt werden, am besten mehrere Meter von einem Gebüsch entfernt, damit die Vögel eine heranschleichende Katze rechtzeitig bemerken.

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