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Home Sonderthemen Fläming Bei Nässe steigt die Sturzgefahr
08:36 05.11.2019
Risikofaktoren in Herbst und Winter: Nässe und Dunkelheit. FOTOS: DJD/SUPERGRIP ANTIRUTSCH, FOTOLIA

Von Ulrich Nettelstroth  

Ein großer Teil der Unfälle in Deutschland geht nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf Stürze zurück. Vor allem in höherem Lebensalter können sie schwere Folgen haben, wie Knochenbrüche und Krankenhauseinweisungen. Bei 34 Prozent der erfassten Sturzunfälle kommt es nach RKI-Angaben zu einer Fraktur, bei 27 Prozent ist ein Aufenthalt in einer Klinik notwendig.

Die Deutsche Seniorenliga rät deshalb, Stolperfallen im Haus und seinem Umfeld konsequent zu beseitigen. In der Wohnung betrifft das zum Beispiel hochstehende Teppichkanten und rutschige Läufer, quer durch den Raum verlegte Kabel sowie Taschen, Staubsauger oder Dekorationsartikel auf dem Fußboden. 


Im Außenbereich kommt es vor allem auf eine gute Beleuchtung an. Unbeleuchtete Treppenstufen und dunkle Hauseingänge sind Gefahrenpunkte. Eine gute Lösung kann ein Zusatzlicht sein, das durch einen Bewegungsmelder immer dann eingeschaltet wird, wenn sich jemand dem Eingangsbereich nähert. Treppen an der Haustür sollten auch dann mit einem Handlauf ausgestattet sein, wenn sie nur aus wenigen Stufen bestehen, empfiehlt die Seniorenliga. Stürze auf Treppen und Stufen führen in der Regel zu deutlich schwerwiegenderen Folgen als ein Stolpern auf ebener Fläche.

Gerade im Herbst und Winter ist zudem ein rutschfester Belag wichtig. Terrassen, Treppenstufen und Wege, die mit Keramik- oder Natursteinfliesen belegt sind, können sich jetzt in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln. Nässe, Laubreste und Schmutz bilden dabei häufig eine gefährliche Mischung. Schon ein unbedachter Moment kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Vor allem Fehltritte auf Treppen sind gefährlich. Neben aller Vorsicht ist es daher empfehlenswert, mögliche glitschige Flächen rund ums Haus rechtzeitig zu entschärfen. Deshalb sind Laubreste möglichst zu entfernen, bevor sich aus ihnen eine gefährliche Schmierschicht entwickelt.

Eine gute Beleuchtung sowie beispielsweise das konsequente Nutzen des Handlaufs beim Betreten der Treppenstufen können die eigene Sicherheit bereits wesentlich erhöhen. Zusätzlich ist es möglich, die Fliesen mit speziellen Antirutschmaterialien zu behandeln.


Keine Wärmequelle, sondern ein Dekorationsobjekt: tragbare Feuerstelle auf Basis von Bio-Ethanol
Keine Wärmequelle, sondern ein Dekorationsobjekt: tragbare Feuerstelle auf Basis von Bio-Ethanol

Für viele gehört besonders in der kalten Jahreszeit zum entspannten Feierabend in den eigenen vier Wänden auch das flackernde Spiel der Flammen. Sei es vor dem Kaminfeuer oder in Form einer Kerze. Ein neuer Trend, der die Liebe zur Flamme in jeder Wohnung ermöglicht, sind tragbare Feuerstellen, bei denen Bioethanol geschützt hinter Glasscheiben abbrennt. Es gibt sie als Bioethanol- Kamin oder auch kleiner, als stilvolles Tischfeuer.

Anders als bei einem klassischen Kaminofen kommen die Hingucker ohne Schornstein aus und können als Dekoobjekte überall aufgestellt werden. Bei der Verbrennung des Alkohols entsteht neben Wärme und Wasserdampf nur Kohlendioxid. Zum Heizen sind die Geräte allerdings auch dann nicht gedacht, wenn sie das Wort Kamin im Namen tragen. Die Wärmeausbeute wäre dafür zu gering. Zu beachten ist ferner, dass aufgrund des Sauerstoffverbrauchs die Feuerstellen nur in gut gelüfteten Räumen benutzt werden sollten. Im Freien, etwa auf der Terrasse, bieten sie ein ruhiges Licht statt rußender Fackeln oder wackliger Windlichter. Die seitlichen Glasscheiben schützen dabei den Brenner vor Zugluft.

Allerdings: Es handelt sich um offenes Feuer. Wer eine solche Feuerstelle kaufen will, sollte das in einem Fachgeschäft tun und sich gut beraten lassen, rät die Stiftung Warentest. Läuft das Ethanol etwa während des Befüllens aus und entzündet es sich, kann ein Brand entstehen. net


Pakete mit einer großen Box genauso einfach zu Hause empfangen wie Briefe – das wünschen 32 Prozent der Online-Käufer, so eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. „Gerade für Berufstätige sind Paketboxen attraktiv, da sie anders als Postfilialen oder kleine Paket-Shops rund um die Uhr zugänglich sind“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. Zurückhaltend stehen Befragte der Paketzustellung in die Wohnung mittels Einmalkennworts oder per Gesichtserkennung des Paketboten gegenüber. Das können sich nur 14 Prozent vorstellen.

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