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Bauen und Wohnen

Energieberater sind gefragt

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Steigende Strom- und Gaskosten erhöhen den Druck, Energie einzusparen. FOTO: JENS WOLF/DPA

Verband: Sanierungskonzepte müssen maßgeschneidert werden

Die hohen Energiepreise sorgen bei Immobilieneigentümern für eine große Nachfrage nach Beratungsleistungen von Energieberatern. Der Druck, Energie einzusparen ist groß. Doch einen Termin mit qualifizierten Energieberater zu bekommen, ist derzeit schwierig, sagt Carsten Clobes vom Verband Privater Bauherren.

„Das Problem ist leider noch immer, dass die Bezeichnung Energieberater nicht geschützt ist und Schulung und Eignung unterschiedlich behandelt werden", sagt er. Die Ausbildung zum Energieberater ist eine Zusatzqualifikation, die oft von Architekten, Bauingenieuren, aber auch Elektroingenieuren oder Maschinenbauern erworben wird. Energieberater können auch Handwerksmeister aus dem Baugewerbe werden und sich als Gebäudeenergieberater im Handwerk" bezeichnen. Welcher Energieberater für das jeweilige Sanierungsvorhaben geeignet ist, liegt an der Art und dem Umfang der Sanierung. Wer ein Gebäude umfassend sanieren möchte, benötigt ein Sanierungskonzept. Sachverständige verschaffen sich einen Überblick, indem sie Anschlüsse, mögliche Wärmebrücken, Kellerdecken, Fenster und das Heizungssystem genau ansehen. Dabei achten sie auch auf mögliche Bauschäden. Ein gutes Sanierungskonzept müsse für jede Immobilie maßgeschneidert werden, betont Bauherrenberater Clobes. net


Zweite Chance für den Bauschutt

Die Entsorgungsbranche ist optimistisch

Werden Gebäude abgerissen, entsteht Bauschutt, der oft nur minderwertig zur Verfüllung im Bergbau, im Deponiebau sowie als Schüttgut im Straßenbau eingesetzt wird. Das soll durch die Ersatzbaustoffverordnung geändert werden, die zum August 2023 in Kraft tritt. Hintergrund ist das Bemühen, eine höherwertige Verwendung der Abfälle zu erreichen. Ziel ist es auch, Rechtsunsicherheiten bei der Verwendung mineralischer Ersatzbaustoffe zu beseitigen.

Die Entsorgungsbranche ist optimistisch im Hinblick auf die neuen Regelungen. „Es war in der Vergangenheit nicht immer einfach, mit Recyclingbaustoffen eine Akzeptanz zu finden oder gehört zu werden", sagt Michael von Malottky vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE). Inzwischen werde nachgefragt, wie Recycling funktioniert. Die Akzeptanz für Sekundärrohstoffe in der Bauwirtschaft steige, sagt von Malottky. net