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10:05 02.06.2020
Im eigenen Garten ist trotz Corona-Pandemie unbeschwertes Baden möglich.
FOTO: EPR/GALENA

Schwimmen gehen gehört zum Sommer. In öffentlichen Frei- und Strandbädern wird es in dieser Saison aber, wenn überhaupt, für manche nur mit mulmigen Gefühlen möglich sein. Zu groß ist bei ihnen die Sorge vor Ansteckung. 

Unbeschwertes Baden ist dagegen im Garten möglich. Rund eine halbe Million private Pools gibt es in Deutschland, als gemauerte Becken oder Schwimmteiche, dazu noch einmal etwa eine Million Aufstellpools. Naturpools sind besonders im Trend. Ihr Vorteil: Auf eine Aufbereitung des Wassers kann verzichtet werden, denn das erledigen die Pflanzen von alleine. Eine sorgfältig abgestimmte Bepflanzung sorgt wie in einem natürlichen See für sauberes und klares Wasser. Dabei gibt es gewisse Abstufungen. In einem klassischen Schwimmteich ist die der Vegetation vorbehaltene Zone größer, in einem Naturpool mit biologischem Filtersystem kann sie kleiner ausfallen, so dass insgesamt weniger Platz für die Schwimmlandschaft gebraucht wird.

Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit eines klassischen, gemauerten Pools. Dann sorgt eine Wasseraufbereitung für eine gute Qualität des Badewassers. Dafür werden häufig Dosiergeräte genutzt, die durch automatische Zugabe von Präparaten dafür sorgen, dass der pH-Wert und der Chlorgehalt des Wassers sich immer im grünen Bereich bewegen. Mit passenden Smarthome-Produkten lassen sich Wasseraufbereitung und weitere Funktionen wie Heizung auch übers Smartphone steuern und überwachen.

Alternativ kann auch Elektrolyse zur Wasseraufbereitung genutzt werden. Diese Methode orientiert sich am Reinigungsprinzip der Meere. Durch einen geringen Anteil von Salz, der deutlich unter dem vom Meerwasser liegt, wird mittels Elektrolyse Natriumhypochlorit erzeugt. Dadurch erfolgt die Desinfektion ohne Zugabe weiterer Chlorpräparate. Zusätzlich wird ein Gerät benötigt, das den pH-Wert des Wassers immer automatisch im optimalen Wert zwischen 7,0 und 7,4 hält. Den leichten Salzgehalt des Wassers empfinden viele als angenehm, er kann zudem bei Hautproblemen wie Neurodermitis hilfreich sein. net

Erwachsene sollten Kinder in einem Garten mit offener Wasserfläche nie alleine lassen. Ertrinkungsunfälle passieren schnell.

Am besten den Pool bei Nichtbenutzung mit fester Folie oder Schiebeabdeckung sichern.

Alternativ gibt es auch Pool-Alarmgeräte, die einen Warnton ausstoßen, wenn eine Person oder ein Tier ins Wasser fällt.

Pflanzen für schattige Lagen

Begonien sind nicht lichthungrig

Blumen brauchen Sonne, während im Schatten nur wenig wächst und gedeiht? Stimmt nicht ganz. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es eine Reihe von schönen Pflanzen, die sich auch an schattigen und halbschattigen Standorten sehr wohl fühlen und mit prächtigen Blüten oder schmucken Blättern für Lichtblicke sorgen.

Die Begonia Beauvilia etwa kommt mit zu viel Sonne und Hitze nicht gut zurecht. An Stellen, die nicht von der Sonne verwöhnt werden, sorgt sie mit ihrer Blütenpracht in Gelb, Orange, Weiß und Rot dafür für Aufsehen. Begonien bevorzugen eine nährstoffreiche, gut wasserdurchlässige Erde. Überschüssiges Wasser sollte zudem gut ablaufen können, denn Staunässe verträgt die Pflanze schlechter als kurze Trockenzeiten. Wenn sie alle 14 Tage etwas Flüssigdünger erhält und darüber hinaus gelbe Blätter und welke Blüten regelmäßig entfernt werden, belohnt sie das von Mai bis Oktober mit reichlich neuen Knospen.

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