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Home Sonderthemen Jüterbog & Luckenwalde Auf dem Rad Helm nicht vergessen
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14:34 19.05.2020
Wird unter Erwachsenen immer noch zu selten getragen: der Fahrradhelm. FOTO: B. THISSEN/DPA

Viele Menschen, nahezu unabhängig vom Alter, nutzen seit Ausbruch der Corona-Pandemie häufiger das Rad. Einmal wird die Bewegung auf dem Velo von vielen Gesundheitsfachleuten als relativ gefahrlose Möglichkeit – hinsichtlich des Infektionsrisikos – für den Erhalt der körperlichen Fitness empfohlen. Zum anderen nutzen auch immer mehr Menschen wenn möglich das Rad als Alternative zum öffentlichen Nahverkehr.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) empfiehlt in diesem Zusammenhang: Helm auf beim Fahrradfahren. „Der Umstieg auf das Rad aus Gründen des Infektionsschutzes ist zu begrüßen“, sagt Michael J. Raschke, stellvertretender DGOU-Präsident. Dabei solle aber der Kopfschutz nicht vergessen werden, um Verletzungen zu vermeiden.

Die DGOU setzt sich seit Jahren für eine höhere Helmtragequote ein. Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigen für das Jahr 2018: Die Helmtragequote betrug über alle Altersgruppen hinweg nur durchschnittlich 18 Prozent. Bei Erwachsenen lag sie deutlich unter der von Kindern. Sechs- bis Zehnjährige trugen zu 82 Prozent beim Fahrradfahren einen Helm. gd


Caravaning mit starkem

Die Branche der Freizeitfahrzeuge in Deutschland registriert aktuell durch die Corona-Krise ausgebremste Verkaufszahlen, aber für 2019 wurde erneut ein Rekord erzielt. Wie der Caravaning Industrie Verband (CIVD) mitteilte, stieg die Zahl der Neuzulassungen um 14 Prozent auf rund 81 000 Fahrzeuge. 2019 war bereits das sechste Jahr in Folge, in dem die Branche wuchs. Insgesamt verließen knapp 125 000 Fahrzeuge die Werke - mehr als je zuvor. Das Potenzial der Urlaubsform wurde jüngst durch eine Studie der GfK belegt. Das Marktforschungsinstitut hat herausgefunden, dass sich 22 Prozent der Befragten vorstellen können, Urlaub mit Reisemobil oder Caravan zu machen. Das entspricht 14,2 Millionen Erwachsenen in Deutschland. Dabei zeigten sich insbesondere Jüngere (zwischen 23 und 37) sowie Personen mit höherem Einkommen als Caravaning-affin. net
  

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