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Bauen und Wohnen

Achtung: Der Frost kommt

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Wenn sich solche Eiszapfen bilden, ist es zur Vorbeugung von Frostschäden meist schon zu spät. foto: Michael Reichel/dpa

Damit Leitungen bei Frost nicht platzen, ist es wichtig, das Wasser im Garten abzustellen, Wasserschläuche und Springbrunnen ablaufen zu lassen und auch Gießkanne und Regentonne auszuleeren, empfehlen Experten der Arag-Versicherung. Auch alle im Schuppen gelagerten Getränke sollten ins Warme gebracht werden.

Wasserleitungen draußen und drinnen müssen teils vor Einfrieren geschützt werden

Auch Wer sein Haus lange Zeit leerstehen lässt, sollte ausreichend Vorsorge für die kalte Jahreszeit treffen. Schäden, die durch geplatzte Heizungs- oder Zuleitungsrohre entstehen, übernehmen die meisten Wohngebäudeversicherer nicht. Die Policen enthalten in der Regel einen Passus, der besagt, dass das Gebäude, sollte es länger leerstehen, bei Kälte zu sichern ist – etwa durch das Leeren „Wasser führender Anlagen“. Ein neuer Hauseigentümer kann sich im Schadenfall nicht darauf berufen, dass er die genauen Bedingungen der Versicherung nicht gekannt hätte. Der Käufer übernimmt automatisch die bestehende Wohngebäudeversicherung.

Das hatte ein Hausbesitzer nicht akzeptieren wollen und auf Schadenregulierung in Höhe von 100 000 Euro geklagt. Er warf der Versicherung vor, nicht über die Vertragsbedingungen informiert worden zu sein. Die Richter entschieden zugunsten der beklagten Versicherung und werteten die „blinde“ Übernahme der Wohngebäudeversicherung durch den neuen Eigentümer als grob fahrlässig. Ferner hat der Eigentümer die Räume weder ausreichend beheizt, noch regelmäßig zur Vermeidung von Wasserschäden hin kontrolliert, führen die Arag-Experten das Urteil weiter aus. net

Dachausbau: Statiker muss ran

Ist ein Dachausbau geplant, muss der Statiker prüfen, ob das Dach den neuen Aufbau trägt sowie wo und wie die Treppe eingebaut wird. Darauf macht der Verband privater Bauherren (VPB) aufmerksam. Geklärt werden müsse zudem, ob die Leistung der vorhandenen Heizung noch für den zusätzlichen neuen Wohnraum ausreicht. Die reinen Ausbauarbeiten können die Bauherren direkt an Handwerksfirmen vergeben. Sollen Wasserleitungen weiter in die neuen Räume im Dachgeschoß gezogen werden, dann sollte auch der Zustand der alten Rohre zuvor geprüft werden.